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Das ändert sich nun auf der Schützenwiese

Das Winterthurer Fussballstadion Schützenwiese muss für die Super League fit gemacht werden. Einige Sofortmassnahmen können rasch umgesetzt werden, aber auch längerfristig braucht es wohl Anpassungen.

23.05.2022 / 17:32 / von: evo/ibl/yho
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Zur Diskussion steht unter anderem die Sanierung der Haupttribüne. (Archivbild: TOP-Medien/Stephanie Brändle)

Zur Diskussion steht unter anderem die Sanierung der Haupttribüne. (Archivbild: TOP-Medien/Stephanie Brändle)

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Winterthur hat Grund zum Feiern, nachdem der FC Winterthur in die Super League aufgestiegen ist. Mit dem Aufstieg kommen aber auch neue Herausforderungen. Diese betreffen auch das Stadion Schützenwiese. 1.5 Millionen Franken hat die Stadt bereits früher für die Schützenwiese zur Verfügung gestellt, um das Stadion aufzurüsten. Mit dem Geld wird etwa die Stadionbeleuchtung ausgebaut, es gibt Wurf- und Ballfangnetze hinter den Toren. Weiter braucht es zusätzliche Kommentatoren- und Presseplätze sowie neue Türme für Kameras. Am einschneidensten ist für Andreas Mösli, Geschäftsleitungsmitglied beim FCW, aber die Sektorentrennung: «Wir haben viele Kinder, Frauen, Familien, wir haben ein sehr bunt gemischtes Publikum. Es ist sich gewöhnt, während dem Match die Sektoren zu wechseln. Dass das künftig nicht mehr möglich ist, ist schade.»

Mehr über die geplanten Massnahmen auf der «Schützi» im Beitrag von RADIO TOP:

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Über weitere, längerfristigere Anpassungen wird diskutiert. Der zuständige Stadtrat Jürg Altwegg spricht die Sanierung der Haupttribüne an: «Die müsste schon länger mal saniert werden und ist sicher der grösste Kostenpunkt. Es gibt aber noch weitere Details, die gemacht werden müssen.» Zuerst braucht es aber noch einige Planungsschritte um zu klären, was angepasst werden muss. Unklar ist auch die Zukunft der Gegentribüne, sagt Andreas Mösli: «Die Auflage für Sitzplätze auf der Längstribüne ist vorerst aufgeschoben. Das kann sich aber in der übernächsten Saison noch ändern.»

Die Aufstiegssaison des FC Winterthur als Collage zusammengefasst:

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Im Vorfeld zu reden gegeben hat auch die Zukunft der Sirupkurve. Stadtrat Jürg Altwegg versichert: «Die Sirupkurve wird vorläufig sicher Bestand haben, ob auch in der Zukunft muss sich zeigen.» Weiterexistieren dürfte auch der Salon Erika, die einzigen Kunstgallerie in einem Schweizer Fussballstadion. Grundsätzlich spreche nichts gegen den Salon Erika, sagt Mösli. Bei Jan Zablonier vom Salon Erika gibt es zwar noch einige Fragezeichen: «Wir wissen noch nicht, was auf uns zukommt. Wir müssen noch Gespräche suchen mit dem Verein. Aber ich persönlich freue mich auf die Herausforderung.»

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