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Aufruf zu Krawallen in Zürich

Nach den Krawallen in der Stadt St.Gallen kursieren offenbar Gewaltaufrufe für die Region Zürich. Weil die Polizei in St.Gallen auf weitere Krawalle eingestellt sei, möchten die gewaltbereiten Jugendlichen nun nach Zürich kommen. In den Sozialen Medien kursiert ein Aufruf für eine «Party im Niederdörfli» am kommenden Freitag.

06.04.2021 / 15:03 / von: asl
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Kommt es in der Stadt Zürich und in Winterthur bald zu ähnlichen Szenen wie am vergangenen Wochenende in St.Gallen? (Archivbild: KEYSTONE/Michel Canonica)

Kommt es in der Stadt Zürich und in Winterthur bald zu ähnlichen Szenen wie am vergangenen Wochenende in St.Gallen? (Archivbild: KEYSTONE/Michel Canonica)

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In den vergangenen Tagen kam es in der Stadt St.Gallen immer wieder zu Krawallen. Sowohl am Karfreitag als auch am Ostersonntag musste die Polizei ausrücken. Rund 500 Wegweisungen mussten die Einsatzkräfte aussprechen.

Laut «20min.ch» wird nun auf Social Media auch für Krawalle in der Stadt Zürich und in Winterthur aufgerufen. Ein Post auf Snapchat soll zur «Party im Niederdörfli» aufrufen. Laut der Zeitung soll es sich dabei um einen Aufruf von St.Gallern handeln. Die gewaltbereiten Jugendlichen wollen nach Zürich kommen, weil die Polizei St.Gallen bereits auf weitere Krawalle eingestellt sei.

Die Stadtpolizei Zürich kennt den Aufruf. «Wir sind an den Wochenenden bereits seit mehreren Wochen verstärkt präsent im Raum Bellevue, Utoquai, Stadelhofen», sagt Medienchefin Judith Hödl gegenüber «20min.ch». Anfang März hat die Stadt Zürich mittgeteilt, dass sie in einem Pilotprojekt bis zum 5. April die Plätze rund um das Zürcher Seebecken per Video überwachen werden.

Auch in Winterthur soll es einen Aufruf zu einer «Corona-Party» geben. Die Stadtpolizei Winterthur soll aktuell die Lage beobachten.

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