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Ausgedehnte Maskenpflicht spaltet Winterthurer Passanten

Der Bundesrat, betont am Samstag, dass mehr Massnahmen im Kampf gegen die Corona-Ansteckungen getroffen werden müssen. Die Maskenpflicht im Freien in Siedlungsgebieten ist eine der Massnahmen, die der Bundesrat den Kantonen vorlegen wird.

24.10.2020 / 18:23 / von: lpe/cst
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In Winterthur gibt es unterschiedliche Meinungen zu einer ausgedehnten Maskenpflicht. (Screenshot: TELE TOP)

In Winterthur gibt es unterschiedliche Meinungen zu einer ausgedehnten Maskenpflicht. (Screenshot: TELE TOP)

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Der Bundesrat sieht dringenden Handlungsbedarf in der Bewältigung der Corona-Krise. Die Maskenpflicht im Freien in Siedlungsgebieten ist eine der Massnahmen die der Bundesrat am kommenden Mittwoch den Kantonen vorschlagen wird. Verena Herzog, Thurgauer SVP-Nationalrätin erhofft sich durch die ausgedehnte Maskenpflicht die Verhinderung eines zweiten Lockdowns. Auch der Zürcher GLP-Nationalrat, Jörg Mäder ist einer Ausdehnung positiv gestimmt. Ihm stellt sich die Frage, was alles als Siedlungsgebiet definiert wird. Dabei spielt für ihn der gesunde Menschenverstand eine Rolle. Da wo sich viele Menschen an einem Ort aufhalten, sei dies eine gute Lösung.

In der Altstadt von Winterthur sind die Passantinnen und Passanten zwiegespalten. Für einige macht es keinen Unterschied, ob jetzt auch draussen die Maske getragen werden muss oder nicht. Anderen hingegen geht dies zu weit. Zum einen, weil der Nutzen der Maske nicht erwiesen sei und zum anderen weil die Freiheit eingeschränkt werde.

TELE TOP hat heute in der Winterthurer Altstadt nachgefragt:

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R.
am 26.10.2020 um 13:24
Es werden KEINE Menschenrechte verletzt bei diesen Massnahmen. DAS würde NUR DANN eine Verletzung der Menschenrechte sein, wenn wir keine Notsituation hätten!! Macht euch bitte erst mal richtig schlau, belest euch, lest unsere Verfassung, lest auch den Pandemieplan der Schweiz. Wisst ihr auch, dass ihr auch Bürger-PFLICHTEN habt???? EINE davon ist es, in einer Notsituation den Anweisungen der Regierung Folge zu leisten. Die ganze 'appelliererei' an die Vernunft der Bürger... ist für die Katz! WIE SEHR unvernünftig die Menschen sich verhalten, sollte mittlerweile JEDEM klar sein. Die Regierung hat die Pflicht, ALLE Bürger zu schützen. DAS kann sie aber NUR, wenn auch alle Bürger an einem Strang ziehen!!! Und wo das appellieren an die Vernunft nicht fruchtet, MÜSSEN eben auch Massnahmen ergriffen werden! DIESE Massnahmen mit Hände besser pflegen, Mund-Nasenschutz, Abstand einhalten, sind KEINE Bürgerrechte, sondern Bürger-PFLICHTEN! Solange die Bevölkerung sich nicht an diese Empfehlungen, Weisungen hält, umso höher dürften die Zahlen werden, und umso MEHR Massnahmen müssen ergriffen werden. WIR ALLE MUSSTEN NICHTS DAFÜR TUN, dass wir in der Schweiz so leben können, wie es bis ende 2019 eben war. So viele Freiheiten wie die Menschen hier haben, haben sie in praktisch keinem anderen Land der Welt. WER hat dafür gesorgt? JENE die jetzt in Alten und Pflegeheimen leben, jene ihr im allgemeinen doch 'eure Liebsten' nennt! Oder ist das nur so dahergeredet...?
Der Kritiker
am 25.10.2020 um 18:29
"Maskenpflicht im Freien in Siedlungsgebieten". Das heisst ja, dass alle Bewohner von einer Stadt sobald sie die Wohnung verlassen, eine Maske tragen müssen. Keine Möglichkeit mehr frischen Sauerstoff zu Atmen! Hier werden Menschenrechte verletzt.