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«Ausländer-Vorstoss» stösst auf viel Zustimmung

Der Winterthurer Stadtrat möchte in seinem Vorschlag für die neue Gemeindeordnung den Ausländerinnen und Ausländern ermöglichen, mittels Vorstoss ihre Anliegen ins Parlament zu bringen. Bei Passanten in Winterthur stösst die Idee auf grosse Zustimmung, in der Politik gibt es aber auch Widerstand.

21.05.2020 / 19:15 / von: mst
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Die albanischen Tanzgruppe «Ansambli Trojet» würde ein Vorstossrecht sehr begrüssen. (Screenshot: TELE TOP)

Die albanischen Tanzgruppe «Ansambli Trojet» würde ein Vorstossrecht sehr begrüssen. (Screenshot: TELE TOP)

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Von TELE TOP befragte Passanten in der Winterthurer Altstadt finden die Idee des Stadtrats mehrheitlich positiv. «Ausländer sind ein Teil unserer Gesellschaft und zahlen hier Steuern, es sei richtig, dass auch sie Möglichkeiten haben sollen, sich für ihre Anliegen Gehör zu verschaffen», sagt ein Passant. Es gibt aber auch solche, die finden, «Vorstösse sollen den Schweizern vorbehalten bleiben». 

Auch bei der albanischen Tanzgruppe «Ansambli Trojet» würde man ein solches Vorstossrecht sehr begrüssen. Es sei wichtig, dass auch sie in der Politik gehört würden. Ein Anliegen, welches sie gerne in die Politik einbringen würden: Vereine wie ihrer, die einen Beitrag leisten zur Kultur und Integration sollen mehr Unterstützung erhalten.

Widerstand ist vor allem von der SVP zu erwarten. Laut Gemeinderat Markus Reinhard sollen ausländische Personen, welche mitbestimmen wollen, sich zuerst einbürgern lassen.

Was Winterthuer über das Vorstossrecht für Ausländer denken, im Beitrag von TELE TOP:

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