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Bäumli in Winterthur bleibt vorläufig offen

Die Stadtpolizei Winterthur setzt bei den neu geltenden Corona-Massnahmen auf Eigenverantwortung. Bei Verstössen gegen die Fünf-Personen-Regel folgen derzeit keine Bussen, sondern höchstens Wegweisungen oder Verzeigungen. Ausserdem bleiben beliebte Orte wie das Bäumli offen.

19.01.2021 / 04:52 / von: sbr
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Die Winterthurer Bevölkerung kann die Aussicht vom Bäumli weiterhin bestaunen. (Bild: RADIO TOP/Stephanie Brändle)

Die Winterthurer Bevölkerung kann die Aussicht vom Bäumli weiterhin bestaunen. (Bild: RADIO TOP/Stephanie Brändle)

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Im April sperrte die Stadt Winterthur den beliebten Aussichtspunkt Bäumli auf dem Goldenberg. Die Massnahme galt zwei Monate. Erst im Juni wurde das Bäumli wiedereröffnet. Damit wollten die Behörden die Einhaltung der coronabedingten Personenbeschränkung durchsetzen. Nun gilt wieder eine Fünf-Personen-Regel, das Bäumli bleibt aber offen. Dies bestätigt Michael Wirz, Mediensprecher der Stadtpolizei Winterthur gegenüber dem «Landboten»: «Die Notwendigkeit zeichnet sich im Moment nicht ab.»

Stattdessen setzt die Stadtpolizei Winterthur auf die Eigenverantwortung der Bevölkerung. Bussen sind aufgrund der aktuell geltenden Vorschriften nicht vorgesehen. Personen, die gegen die Fünf-Personen-Regel verstossen können nur weggewiesen oder verzeigt werden. «Mehr noch als im Frühling ist daher jetzt die Selbstverantwortung jeder und jedes Einzelnen nötig», so Wirz.

Weiter ist auch keine Aufstockung der Kontrollen geplant. Vermehrt kontrolliert werde nur, wenn es an einem Ort regelmässig zu Verstössen kommt. Auch bei der Einhaltung der Maskenpflicht gibt es keine Kontrollen. Diese Massnahme sei mittlerweile bekannt und werde grösstenteils eingehalten. Stichproben gibt es hingegen bei den Einkaufsläden. Dort werde überprüft, ob sich die Betriebe an die Massnahmen halten.

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