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Bundesanwaltschaft klagt gegen zwei Männer wegen IS-Terrorverdacht

Wegen der IS-Terrormiliz hat die Bundesanwaltschaft gegen einen schweizerisch-italienischen Doppelbürger mit Wohnsitz in Winterthur und einen schweizerisch-mazedonischen Doppelbürger mit Wohnsitz in Frauenfeld Klage beim Bundesstrafgericht eingereicht.

25.10.2019 / 11:00 / von: mle/sda
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Im Zusammenhang mit der IS-Terrormiliz hat die Bundesanwaltschaft gegen einen schweizerisch-italienischen und einen schweizerisch-mazedonischen Doppelbürger Klage beim Bundesstrafgericht eingereicht. (Symbolbild: Pixabay.com/succo)

Im Zusammenhang mit der IS-Terrormiliz hat die Bundesanwaltschaft gegen einen schweizerisch-italienischen und einen schweizerisch-mazedonischen Doppelbürger Klage beim Bundesstrafgericht eingereicht. (Symbolbild: Pixabay.com/succo)

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Den beiden Männern wird hauptsächlich Unterstützung beziehungsweise Beteiligung an der kriminellen Organisation «Islamischer Staat (IS)» vorgeworfen, wie es in einer Mitteilung des Bundes vom Freitag heisst.

Der Hauptangeklagte hat gemäss Anklage den IS in Syrien unterstützt und mehrere Personen für den IS rekrutiert. Ihm wird vorgeworfen, nach Syrien in das Herrschaftsgebiet des IS gereist zu sein, wo er sich der zum IS zählenden Kampftruppe Jaish Al Muhajirin-Wal-Ansar anschloss. Die Bundesanwaltschaft sieht es gemäss Mitteilung als erwiesen an, dass der Winterthurer nach seiner Rückkehr sein Ansehen als Rückkehrer nutzte, um Personen für den IS zu rekrutieren. Zudem soll er einschlägiges Propagandamaterial verbreitet haben und im Besitz von Gewaltdarstellungen gewesen sein.

Er soll auch in der mittlerweile geschlossenen Winterthurer An'Nur-Moschee verkehrt haben. Im Zusammenhang mit der Moschee gab es bereits mehrere Prozesse. Unter anderem wurde der Imam vom Bundesgericht verurteilt. Auch gegen den Vorbeter erhob die Bundesanwaltschaft Terrorvorwürfe. 

Dem zweiten Angeklagten wird die versuchte Ausreise in das Herrschaftsgebiet des IS zur Last gelegt, um sich diesem anzuschliessen sowie die Rekrutierung einer Person für den IS. In Mazedonien wurde er von den lokalen Polizeibehörden an der Weiterreise gehindert.

Was die Politik für Sanktionen fordert – im Beitrag von RADIO TOP:

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