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Café crème in Deutschschweiz so teuer wie noch nie

Der Café crème im Lieblingscafé um die Ecke kostet in der Deutschschweiz so viel wie noch nie. Um rekordhohe zehn Rappen stieg der Preis für das klassische Getränk im laufenden Jahr 2023. Und im kommenden Jahr dürfte der Preis nochmals um fünf bis 15 Prozent steigen.

04.12.2023 / 09:41 / von: vbu/sda
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«Käfele» wird in der Deutschschweiz noch teurer. (Symbolbild: pixabay.com/Engin_Akyurt)

«Käfele» wird in der Deutschschweiz noch teurer. (Symbolbild: pixabay.com/Engin_Akyurt)

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Konkret stieg der Preis für einen Café crème in der Deutschschweiz um zehn Rappen bzw. knapp drei Prozent auf rund 4.50 Franken. «Es handelt sich dabei um den höchsten Preisanstieg der letzten zehn Jahre», wie Hans-Peter Oettli, Präsident des Interessenverbands CafetierSuisse am Montag anlässlich einer Medienkonferenz sagt.

Über zehn Jahre gesehen zahlen die Deutschschweizerinnen und -schweizer gar 8,7 Prozent bzw. 36 Rappen mehr. Im Jahr 2013 lag der Durchschnittspreis für einen Café crème noch bei knapp 4,10 Franken. Die Zahlen basieren auf einer telefonischen Umfrage von CafetierSuisse bei 650 Cafés, Cafeterias, Café-Bäckereien und Café-Bistros in der deutschsprachigen Schweiz.

Zürich bleibt Spitzenreiter

Am meisten kostet der Café crème einmal mehr in der Stadt Zürich. Die Zürcherinnen und Zürcher zahlen 2023 im Schnitt 4,78 Franken für eine Tasse. Damit liegt der Preis 6,4 Prozent über dem Durchschnitt in der Deutschschweiz. Es folgen die Kantone Zug (4,66 Fr.), St. Gallen (4,46 Fr.), Aargau (4,40 Fr.) und Bern (4,35 Fr.).

Der teuerste Café crème kommt ebenfalls aus dem Kanton Zürich. Mit einem Höchstpreis von 6,50 Franken für eine Tasse in der Stadt Zürich führt die Limmatstadt auch in dieser Kategorie das Ranking an.

Deutlicher Preisanstieg 2024

Im kommenden Jahr dürfte der Kaffee nochmals deutlich teurer werden. Der Verband rechnet mit einem Preisanstieg für den Café crème von fünf bis 15 Prozent. «Weitere Preiserhöhungen könnten angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Lage daher nicht ausgeschlossen werden», erklärte Oettli.

Der Grund sind unter anderem höhere Personal- und Nebenkosten. Gleichzeitig betont CafetierSuisse die grossen Unterschiede innerhalb der Branche. Die Preisgestaltung sei eine Entscheidung jedes einzelnen Betriebes. Die Preiskalkulation sei dabei von der Konkurrenzsituation, dem Konzept und dem Standort des Betriebes abhängig.

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