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Cannabis-Verkauf in Winterthurer Apotheken muss noch warten

Wer in Winterthur Cannabis in der Apotheke kaufen will, muss sich noch gedulden: Die Stadt wird erst zu einem späteren Zeitpunkt an einem Versuch zum kontrollierten Cannabis-Verkauf teilnehmen können. Der Psychiatrischen Universitätsklinik (PUK) fehlen aktuell die Ressourcen.

15.09.2021 / 13:00 / von: mle/sda
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Auch Winterthur würde gerne an einem Versuch zum kontrollierten Cannabis-Verkauf teilnehmen. Die Stadt muss sich aber noch gedulden. (Symbolbild: KEYSTONE/AP/STEVEN SENNE)

Auch Winterthur würde gerne an einem Versuch zum kontrollierten Cannabis-Verkauf teilnehmen. Die Stadt muss sich aber noch gedulden. (Symbolbild: KEYSTONE/AP/STEVEN SENNE)

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Die Stadt Zürich kündigte am Dienstag ihre Teilnahme an «Zürich Can - Cannabis mit Verantwortung» an. Dabei handelt es sich um eine dreieinhalbjährige Studie zum kontrollierten Cannabis-Verkauf in Apotheken oder in «Social Clubs», also Kiffer-Grüppchen.

Auch in Winterthur war der kontrollierte Cannabis-Verkauf schon mehrfach Thema im Stadtparlament. Mittlerweile fordern bereits zwei Vorstösse die Teilnahme an einem solchen Versuch.

Die Stadt Winterthur klärte deshalb ab, ob sie am Zürcher Versuch teilnehmen könnte. Doch leider habe die PUK zu wenige Ressourcen, um ein vergleichbares Projekt zeitgleich in Winterthur zu beginnen, teilte die Stadt am Mittwoch mit.

Die PUK geht davon aus, dass sie bis Mitte 2022 besser einschätzen kann, ob sie genügend Kapazitäten für Winterthurer Hanfkonsumentinnen und -konsumenten hat.

Auch wenn Winterthur erst später an der Zürcher Studie teilnehmen könnte, findet der Stadtrat eine Beteiligung sinnvoll. Die Städte Zürich und Winterthur würden schon heute einen engen Austausch bei diesem Thema pflegen, die Datenbasis würde verbreitert und Winterthur könnte bereits von ersten Erfahrungen aus Zürich profitieren. Die Teilnahme der Stadt Winterthur an der Studie würde die gesamten Studienkosten um rund 600'000 Franken verteuern.

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