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Catering-Streit im Schaffhauser Lipo-Park

Lange Wartezeiten für ein Bier, schlechter Service und zu wenige Würste und Brot - das Catering im Schaffhauser Lipo-Park hat schon bei vielen Fussball-Fans für rote Köpfe gesorgt. Jetzt hat der Caterer genug: er hat gekündet.

23.10.2018 / 17:45 / von: abl
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Der Schaffhauser Lipo-Park. (Bild: RADIO TOP/Peter Hanselmann)

Der Schaffhauser Lipo-Park. (Bild: RADIO TOP/Peter Hanselmann)

Die Spieler des FC Schaffhausen bei einem Training im Lipo-Park. (Bild: Screenshot TELE TOP)

Die Spieler des FC Schaffhausen bei einem Training im Lipo-Park. (Bild: Screenshot TELE TOP)

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Immer wieder hat das Catering im Schaffhauser Fussballstadion Lipo-Park für Kritik gesorgt. Mehrere Medien haben darüber berichtet, dass Fans zum Teil viel zu lange auf ein Bier warten mussten oder dass es nicht genügend Würste und Brot für alle gab. 

Verärgerte Fans machten ihrem Ärger auf sozialen Medien Luft, wie Kommentare auf der Seite des FC Schaffhausen zeigen:

Besonders Fans des FC Winterthur hatten schon mehrmals Pech. Bereits am Eröffnungsspiel des Lipo-Parks mussten sie für ein Bier zum Teil mehr als eine halbe Stunde anstehen.

Genau deshalb habe er dem Catering-Unternehmen extra noch einmal eine E-Mail geschickt, sagt Marco Truckenbrod Fontana, Geschäftsführer des FC Schaffhausen. Nämlich weil der FC Winterthur am Wochenende wieder zu Gast ist, und diesmal alles klappen soll. 

Das hat das Fass scheinbar zum überlaufen gebracht. Der Caterer Urs Egger von «Egger's Catering» reagierte mit Unverständnis auf die E-Mail. Er hätte seinen Auftrag im Lipo-Park in Schaffhausen schon vor sechs Monaten gekündet, sagt Egger auf Anfrage. Der FC Schaffhausen akzeptierte die Kündigung aber laut Truckenbrod Fontana nicht - weil ein triftiger Grund fehlte.

Der RADIO TOP-Beitrag mit den Hintergründen zum Streit:

audio

Wie genau es nun mit der Catering-Situation im Lipo-Park weitergehen soll, ist offen. Für das nächste Spiel des FC Winterthur gegen den FC Schaffhausen übernimmt der FC Schaffhausen das Catering vorerst selbst. Dann wolle man weiter nach Lösungen suchen, oder aber das Catering langfristig selbst übernehmen, so Truckenbrod.

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