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Corona-Pandemie stellt Kläranlagen vor Härteprobe

Das Virus stellt die Bevölkerung vor besondere Herausforderungen – und macht auch vor den Kläranlagen keinen Halt. Viele Kläranlagen verzeichnen mehr Abwasser wie gewohnt. Wie sie damit umgehen, und was die Bevölkerung nun zu beachten hat.

31.03.2020 / 12:41 / von: cgr/mma/rof
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Wem das WC-Papier ausgeht soll nicht auf Haushaltspapier oder Servietten ausweichen. (Bild: pixabay.com / Jasmin_Sessler)

Wem das WC-Papier ausgeht soll nicht auf Haushaltspapier oder Servietten ausweichen. (Bild: pixabay.com / Jasmin_Sessler)

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Die Coronapandemie stellt auch die Kläranlagen vor eine aussergewöhnliche Situation. So verzeichnen viele Kläranlagen in der Region mehr Abwasser. Grund dafür ist, dass in der Corona-Krise die Leute vermehrt zu Hause sind. Noch ist die erhöhte Menge an Abwasser zu bewältigen, erklärt der Betriebsleiter des Abwasserverbandes Romanshorn Roland Nüssli.

Es ist jedoch wichtig, dass gewisse Stoffe nicht in das Abwasser gelangen. «Textilfasern sorgen für viele Probleme, sowie auch die allermeisten Feuchttücher und Esswaren.» Auch sollen keine Windeln oder Wattestäbchen in der Toilette entsorgt werden. Nur so kann sichergestellt werden, dass der Betrieb trotz der erhöhten Abwassermenge störungsfrei weitergeführt werden kann.

Die Kläranlagebetreiber der Region beschreiben die aussergewöhnliche Herausforderung in der Corona-Pandemie:

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TELE TOP hat die Kläranlage Romanshorn besucht und das Problem unter die Lupe genommen:

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