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Corona-Pandemie wird für Stadt Winterthur teuer

Wegen der Corona-Pandemie rechnet die Stadt Winterthur mit einem grossen Minus. Höhere Ausgaben und fehlende Einnahmen führen zum Loch in der Kasse.

23.10.2020 / 09:22 / von: asl
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Die Corona-Pandemie setzt den Finanzen der Stadt Winterthur zu. (Archivbild: pixabay.com/thomasstaub)

Die Corona-Pandemie setzt den Finanzen der Stadt Winterthur zu. (Archivbild: pixabay.com/thomasstaub)

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Die Corona-Pandemie wird der Stadt Winterthur ein grosses Loch in die Kasse reissen. Dies berichtet der «Landbote». Während der ersten Welle unterstützte der Stadtrat mit einer wirtschaftlichen Nothilfe von fünf Millionen Franken. Damit sollte der Lebensbedarf von Selbstständigen, die Liquidität von Kleinstbetrieben sichergestellt und ein Ansturm auf die Sozialhilfe verhindert werden. Der Kanton beteiligte sich mit 1,1 Millionen Franken am Kredit. Die Kosten für die wirtschaftliche Nothilfe konnten damit gedeckt werden.

Hohe Ausgaben

Im Bereich des öffentlichen Verkehrs muss die Stadt einiges bezahlen. Dem ZVV zahlt Winterthur 2,6 Millionen Franken, weil kaum Personen den ÖV benutzt haben. Auch in der Sozialhilfe rechnet die Stadt Winterthur laut «Landbote» mit grösseren Ausgaben. So wird damit gerechnet, dass die Fälle um zwei Prozent ansteigen werden in diesem Jahr. Dies würde die Kasse mit zusätzlichen Ausgaben von 2,5 Millionen Franken belasten. Der Kanton soll davon 1,1 Millionen Franken übernehmen.

Fehlende Einnahmen

Neben der Nothilfe verzichtete die Stadt während der ausserordentlichen Lage auch auf Gebühren. Profitiert davon haben diejenigen, die eine Veranstaltung absagen mussten, oder Eltern, welche ihre Kinder in eine Notfallbetreuung schicken mussten. Zusätzlich müssen Läden und Restaurants in der Stadt bis Ende 2020 keine Miete bezahlen. Durch das entgehen Winterthur rund 430'000 Franken. Diese fehlenden Gebühren und Mieteinnahmen werden aus der Nothilfe finanziert. Zusätzlich wurden auch 200'000 Franken investiert, um das Albanifest zu retten.

Anfangs Oktober veröffentlichte der Stadtrat die erste Budget-Hochrechnung. Daraus liess sich schliessen, dass die Stadt für das Jahr 2020 mit einem Minus von mindestens 24 Millionen Franken rechnen muss. Winterthur rechnet mit Steuerausfällen von je 5 Millionen Franken sowohl bei Privatpersonen als auch bei Unternehmen.

Nicht nur wegen dem Erlassen von Mieten oder andere Gebühren fehlen der Stadt Einnahmen. Beispielsweise wurden während der ausserordentlichen Lage auch deutlich weniger Parkbussen verteilt. Diese Kulanz führt laut «Landbote» schlussendlich dazu, dass 445'000 Franken weniger an Parkbussen eingenommen wurden.

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Eswirdzitfürvertauensvolliregierig
am 26.10.2020 um 13:36
Albabifest rette hä? Das hät doch gar nöd stattgfunde oder han ich was verpasst? Wo sibd dänn die 400k anegange wenns nöd stattgfunde hät?
Rene Urscheler
am 23.10.2020 um 19:48
MACHT IHR DIE STADT GANZ GRÜN DANN FEHLEN EUCH 900.000.00 FR AN BUSSEN.UND ES GEHEN NOCH MEHR GESCHÄFTEPLEITE .
Masi G
am 23.10.2020 um 16:22
typisch für eusi rot-grüne Regierig. Geld usgäh womer nid hät und dänn d'Stüre massiv erhöche, chan nur de Chopf schüttle :(