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«Das Heimtraining kann ein Eishockey-Training nicht ersetzen»

Nach dem HC Lugano, dem HC Fribourg-Gottéron und den GCK Lions muss nun auch der EHC Winterthur in Quarantäne. Beim Winterthurer Swiss-League-Verein sind zwei Spieler positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Quarantäne verlangt auch der Fitness-Abteilung alles ab.

20.10.2020 / 17:39 / von: das
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Der EHC Winterthur muss bis auf Weiteres in Quarantäne und kann daher vorerst nicht mehr in der Zielbau Arena spielen. (Screenshot: TELE TOP)

Der EHC Winterthur muss bis auf Weiteres in Quarantäne und kann daher vorerst nicht mehr in der Zielbau Arena spielen. (Screenshot: TELE TOP)

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Einen Tag, nachdem die GCK Lions wegen positiven Corona-Fällen in Quarantäne muss, trifft es nun auch den EHC Winterthur. Die gesamte Mannschaft muss in Quarantäne. Aus diesem Grund wurden die nächsten drei Meisterschaftsspiele der Winterthurer verschoben.

Im Sommertraining schuften die Spieler jeweils wochenlang im Kraftraum, um den Grundstein für die neue Saison in Sachen Fitness und Kraft zu legen. Dass die Spieler nun auf Grund der verordneten Quarantäne über eine Woche nicht mehr richtig trainieren können, sei sehr einschneidend, sagt Reto Kobach, Assistenztrainer des EHC Winterthur gegenüber RADIO TOP:

«Das Training zu Hause kann ein Eishockey-Training nicht ersetzen. Aber wird versuchen die Spieler mit gezieltem Heimtraining auf ein Level zu bringen, damit sie nach der Quarantäne nicht wieder von vorne beginnen müssen.»

Im Beitrag von RADIO TOP erzählt Assistenztrainer Reto Kobach, wie sich die Spieler des EHC Winterthur in der Quarantäne fit halten können: 

Audio

Aus diesem Grund erstellt der EHCW für seine Spieler ein Trainingsprogramm. Dieses setzt sich unter anderem aus einer Session Velofahren auf dem Hometrainer und einem Ganzkörperworkout zusammen. Damit die Spieler nicht alleine trainieren müssen, wird auch ein Training in Form einer Videokonferenz geprüft. So könnten sich die Spieler beim Training gegenseitig sehen.

Wie lange der EHC Winterthur in Quarantäne muss, ist derzeit noch offen. Sobald dies bekannt ist wissen die Verantwortlichen des Swiss-League-Teams auch, wann sie ihren nächsten Ernstkampf haben werden.

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