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Die Winterthurer Gemeindeordnung feiert ihren 100. Geburtstag

Am 10. April 1921 nahm die Stimmbevölkerung von Winterthur, Töss, Veltheim, Wülflingen, Oberwinterthur und Seen die Gemeindeordnung für «Grosswinterthur» an. Mit dieser Verfassung wurde ein wichtiger Grundstein für die Fusionierung zum heutigen Winterthur gelegt.

11.04.2021 / 18:20 / von: cgr/svb
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Vor 100 Jahren wurde ein wichtiger Grundstein für die Fusionierung zum heutigen Winterthur gelegt. (Archivbild: Keystone/Gaetan Bally)

Vor 100 Jahren wurde ein wichtiger Grundstein für die Fusionierung zum heutigen Winterthur gelegt. (Archivbild: Keystone/Gaetan Bally)

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Über Jahrzehnte diskutierten Winterthur und die umliegenden Gemeinden über eine mögliche Fusionierung. Diese Fusionierungsbestrebungen gingen vor allem von den Gemeinden Veltheim und Töss aus. Diese Gemeinden mussten eine Bevölkerung von zahlreichen armen Arbeitern betreuen, während Winterthur die Steuern der Industrieunternehmen einheimste. Die Gemeinden erhofften sich von einer Fusionierung mehr Unterstützung für ihre sozialen Ausgaben. Die Stadt Winterthur selbst sträubte sich zunächst aus diesen Kostengründen. Ausserdem waren Winterthur die grossen Arbeiterbewegungen in den Vororten ungeheuer.

Letztendlich stimmten die Gemeinden aber 1919 einer prinzipiellen Fusionierung von Winterthur mit Töss, Veltheim, Seen, Wülflingen und Oberwinterthur zu. Am 10. April 1921 wurde dann die neue Verfassung, die so genannte Gemeindeordnung, für «Grosswinterthu» von der Stimmbevölkerung angenommen. Am 1. Januar 1922 fand dann die eigentliche Fusionierung statt.

TELE TOP spricht mit Lokalhistoriker Peter Niederhäuser über die Bedeutung der Abstimmung vom 10. April 1921: 

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