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Diese Regeln gelten bei leuchtender Weihnachtsdekoration

Die Weihnachtszeit steht vor der Tür. Nicht nur in den Einkaufszentren oder Läden macht sich diese bemerkbar, sondern auch an vielen Häusern und Wohnungen in der Region. Egal ob bunt erhellte Rentiere, leuchtende Weihnachtsmänner oder wild glitzernde Sternenketten – leuchtende Weihnachtsdekorationen liegen im Trend. Dabei gilt es einige Regeln zu beachten.

25.11.2021 / 11:56 / von: jis
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Weihnachtsbeleuchtung darf nicht die ganze Nacht brennen. (Symbolbild: Pexels / Sebi Pintille)

Weihnachtsbeleuchtung darf nicht die ganze Nacht brennen. (Symbolbild: Pexels / Sebi Pintille)

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An hell erleuchteter Weihnachtsdeko scheiden sich die Geister. Für die einen gehört sie zur vorweihnachtlichen Stimmung, für andere ist es nur Stromverschwendung. Bereits einen Monat vor Heiligabend leuchten in den Schaufenstern der Regionen und an Hausfassaden Weihnachtsmänner, Rentiere und Schneemänner.

Im Beitrag von RADIO TOP erklärt der Geschäftsführer des Winterthurer Hauseigentümerverbands, Ralph Bauert, wie die rechtliche Lage rund um glanzvolle Dekoration im Aussenbereich ist:

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 «Das Betreiben von Lichterketten im Aussenbereich fällt unter das Umweltschutzgesetz. Auch das Bundesgericht hat sich schon damit beschäftigt. Grundsätzlich gilt, um ein Uhr in der Nacht müssen die Lichter im Aussenbereich abgeschalten werden», sagt der Geschäftsführer des Winterthurer Hauseigentümerverbands, Ralph Bauert im Interview mit RADIO TOP. Wer allerdings die ganze Nacht hindurch die komplette Strasse beleuchtet, der muss mit rechtlichen Konsequenzen rechnen. Oder zumindest mit verärgerten Nachbarn. «Wenn sich Nachbarn durch die Beleuchtung gestört fühlen, empfehle ich das Gespräch zu suchen, um einen gemeinsamen Nenner zu finden.» Im schlimmsten Fall könne eine unabhängige Beratungsstelle oder ein Mediator helfen. «Bevor man sich die weihnachtliche Stimmung allerdings zu Nichte macht, lieber das Problem freundlich aber bestimmt ansprechen», so Bauert.

Eine Regel fürs Einschalten gibt es keine. Sowie es auch keine Regel für den Stromverbrauch gibt; «Ich habe noch nie davon gehört, dass jemand Konsequenzen befürchten musste, weil er mit seiner leuchtenden Weihnachtsdekoration zu viel Strom verbraucht hat», sagt Ralph Bauert. Als Mieter muss man allerdings den Zorn des eigenen Vermieters befürchten, wenn man sich nicht abspricht bei der Weihnachtsdekoration im Aussenbereich. «Ich empfehle, sich kurz mit dem Vermieter abzusprechen, bevor man auf seinem gemieteten Grundstück alles mit Dekoration zustellt. Die Aussenfläche eines Mietobjektes gehört nicht dem Mieter, sondern dem Vermieter. So lassen sich Konflikte vermeiden», sagt Ralph Bauert zum Schluss des Interviews.

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