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Ein Einblick in Winterthur: So entsteht ein Escape Room

Im Geheimgang 188 in Winterthur wird zurzeit ein neuer Escape Room gebaut. Die Betreiber zeigen nach dem tödlichen Feuer in Polen vor Ort, welche Rolle der Brandschutz spielt.

07.01.2019 / 15:09 / von: pwa/vsu
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Im «Geheimgang 188» können derzeit zwei Escape Rooms besucht werden: In dem einen ist man «auf Sherlock's Spuren» ... (Bild: Geheimgang 188/Adrian Siegwart)

Im «Geheimgang 188» können derzeit zwei Escape Rooms besucht werden: In dem einen ist man «auf Sherlock's Spuren» ... (Bild: Geheimgang 188/Adrian Siegwart)

... im anderen ist man Teil vom «Superkommando Meteor». (Bild: Geheimgang 188/Nicola Tröhler)

... im anderen ist man Teil vom «Superkommando Meteor». (Bild: Geheimgang 188/Nicola Tröhler)

Am dritten Escape Room wird derzeit gebaut. (Bild: Geheimgang 188/Adrian Siegwart)

Am dritten Escape Room wird derzeit gebaut. (Bild: Geheimgang 188/Adrian Siegwart)

RADIO TOP hat sich die Baustelle des dritten Escape Rooms im «Geheimgang 188» angeschaut. (Bild: RADIO TOP/Patrick Walther)

RADIO TOP hat sich die Baustelle des dritten Escape Rooms im «Geheimgang 188» angeschaut. (Bild: RADIO TOP/Patrick Walther)

Der dritte Escape Room vom «Geheimgang 188» befindet sich noch in der Bauphase. (Bild: RADIO TOP/Patrick Walther)

Der dritte Escape Room vom «Geheimgang 188» befindet sich noch in der Bauphase. (Bild: RADIO TOP/Patrick Walther)

Im März soll der dritte Escape Room vom «Geheimgang 188» fertig sein. (Bild: RADIO TOP/Patrick Walther)

Im März soll der dritte Escape Room vom «Geheimgang 188» fertig sein. (Bild: RADIO TOP/Patrick Walther)

Die beiden Geschäftsführer, Miro Hintermüller und Cédric Holenstein, legen selbst Hand an. (Bild: Geheimgang 188/Miro Hintermüller)

Die beiden Geschäftsführer, Miro Hintermüller und Cédric Holenstein, legen selbst Hand an. (Bild: Geheimgang 188/Miro Hintermüller)

Die beiden Geschäftsführer, Miro Hintermüller und Cédric Holenstein, legen selbst Hand an. (Bild: Geheimgang 188/Miro Hintermüller)

Die beiden Geschäftsführer, Miro Hintermüller und Cédric Holenstein, legen selbst Hand an. (Bild: Geheimgang 188/Miro Hintermüller)

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Das Spielprinzip eines Escape Room ist relativ simpel: Die Spieler und Spielerinnen werden in einen Raum gesperrt, aus dem sie alleine herausfinden müssen. Dies erreichen sie, indem sie als Gruppe diverse Rätsel lösen. Die Räume sind jeweils thematisch eingerichtet.

Im «Geheimgang 188» in Winterthur sind bereits zwei solche Escape Rooms etabliert; derzeit wird ein weiterer Escape Room im Stil einer Mine eingerichtet. Noch sieht es aus wie eine Baustelle, einige Elemente erinnern aber schon stark an ein Bergwerk. Bei der Planung des neuen Escape Rooms haben die Betreiber eng mit der Feuerpolizei zusammengearbeitet, erklärt einer der zwei Geschäftsführer, Miro Hintermüller: «Auch bei den zwei anderen Escape Rooms ist die Sicherheit jederzeit gewährleistet. Die Spieler und Spielerinnen werden nicht eingeschlossen, ein Notausgang ist immer in der Nähe. Ausserdem beobachtet ein Spielleiter mithilfe von Videokameras das Geschehen».

RADIO TOP sieht sich den Bau eines Escape Rooms an:

audio


Bei der Einrichtung eines neuen Escape Rooms ist aber die Sicherheit nicht die grösste Schwierigkeit, sind sich die beiden Geschäftsführer, Miro Hintermüller und Cédric Holenstein, einig. Die grösste Herausforderung liege darin, Rätsel zu entwerfen, die weder zu schwer noch zu leicht seien. Um dies sicherzustellen, würden vor der Eröffnung Testgruppen in den Escape Room gelassen, erklärt Miro Hintermüller vor Ort. 

In der Schweiz sind die Anforderungen an die Sicherheitsstandards für solche Räume sehr hoch. Damit soll verhindert werden, dass es zu einer ähnlichen Tragödie kommt, wie es vergangenen Freitag in Polen der Fall war: Fünf Jugendliche sind bei einem Brand in einem Escape Room in der Stadt Koszalin ums Leben gekommen. Der Besitzer der Anlage wurde verhaftet. Die Behörden haben zudem bei Kontrollen in vielen polnischen Escape Rooms Mängel beim Brandschutz festgestellt. 

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