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Ein Faultier soll die Velofahrer in der Winterthurer Altstadt bremsen

Velofahrer nehmen in der Altstadt von Winterthur wenig Rücksicht auf Fussgänger. Damit sich dies ändert, hat die Stadtpolizei Winterthur zusammen mit verschiedenen Verbänden die Kampagne «SlowTown Winterthur» gestartet. Ein Faultier nimmt dabei die Hauptrolle ein.

08.09.2020 / 11:57 / von: mco
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Adrian Feubli von der Stadtpolizei Winterthur sprayt das Logo mit dem Faultier auf die Strassen von Winterthur. (Bild: RADIO TOP/Sandro Peter)

Adrian Feubli von der Stadtpolizei Winterthur sprayt das Logo mit dem Faultier auf die Strassen von Winterthur. (Bild: RADIO TOP/Sandro Peter)

Die Farbe des umweltfreundlichen Kreidesprays wird mit der Zeit weggewaschen. (Bild: RADIO TOP/Sandro Peter)

Die Farbe des umweltfreundlichen Kreidesprays wird mit der Zeit weggewaschen. (Bild: RADIO TOP/Sandro Peter)

Mit dem Graffiti sollen die Velofahrer daran erinnert werden, dass in der Altstadt nur mit Schritttempo gefahren werden darf. (Bild: RADIO TOP/Sandro Peter)

Mit dem Graffiti sollen die Velofahrer daran erinnert werden, dass in der Altstadt nur mit Schritttempo gefahren werden darf. (Bild: RADIO TOP/Sandro Peter)

Das fertige Graffiti ist nicht zu übersehen. (Bild: RADIO TOP/ Sandro Peter)

Das fertige Graffiti ist nicht zu übersehen. (Bild: RADIO TOP/ Sandro Peter)

Anlässlich der Kampagne ist die Stadtpolizei Winterthur häufiger in der Altstadt anzutreffen. (Bild: RADIO TOP/Sandro Peter)

Anlässlich der Kampagne ist die Stadtpolizei Winterthur häufiger in der Altstadt anzutreffen. (Bild: RADIO TOP/Sandro Peter)

Das Faultier ist nicht nur auf der Strasse zu finden, sondern auch auf Postkarten. (Bild: RADIO TOP/Sandro Peter)

Das Faultier ist nicht nur auf der Strasse zu finden, sondern auch auf Postkarten. (Bild: RADIO TOP/Sandro Peter)

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Die Fussgängerzone in der Winterthurer Altstadt ist schweizweit die grösste ihrer Art und weit über die Stadtgrenze hinaus bekannt und beliebt – in der heutigen Form und Grösse seit über zwanzig Jahren.

Die Fussgängerzone wird entsprechend rege genutzt, nicht nur von Fussgängerinnen und Fussgängern. Auch Velos, E-Bikes und E-Trottinette dürfen einen Teil der Zone befahren, jedoch nur im Schritttempo. Das Gleiche gilt für Fahrzeuge, die Güterumschlag tätigen oder anderweitig berechtigt sind, die Altstadt zu befahren.

Wie aus einer Mitteilung der Stadtpolizei Winterthur hervorgeht, soll es in der Fussgängerzone nicht immer rücksichtsvoll zu und hergehen. Dabei spiele das Überschreiten des Schritttempos eine zentrale Rolle. Dies führe zu Konflikten, gefährlichen Situationen oder gar zu Unfällen. Aus diesem Grund lanciert die Stadtpolizei Winterthur zusammen mit TCS, VCS, Fussverkehr Schweiz und Pro Velo Winterthur die Kampagne «SlowTown Winterthur».

Im Mittelpunkt der Kampagne steht ein sympathisches Faultier. Dieses soll alle Verkehrsteilnehmenden an das geltende Schritttempo erinnern und die gegenseitige Rücksichtnahme fördern.

Als Erinnerungshilfe fürs geltende Schritttempo in der Altstadt hat Adrian Feubli von der Stadtpolizei Winterthur ein Graffiti auf die Strasse gesprayt:

video

(Video: RADIO TOP/Sandro Peter)

Nebst Strassenschildern, die an den neuralgischen Stellen aufgestellt werden, kommen Plakate und Postkarten zum Einsatz. Zusätzlich ist die Polizei verstärkt in der Altstadt präsent. Ergänzend wird die Kampagne auch auf den Social-Media-Plattformen zu sehen sein.

Die Kampagne laufe voraussichtlich bis nach den Herbstferien und soll im nächsten Jahr weitergeführt werden.

Wieso die Stadtpolizei Winterthur Graffitis auf die Strasse sprayt, im Beitrag von RADIO TOP:

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Don
am 09.09.2020 um 17:53
Vandalismus! ;P