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«Es wird nur wenige Lager geben, kurz vor den Sommerferien ist nicht mehr viel möglich»

Die Zürcher Regierung hat heute Corona-Lockerungen an den Schulen beschlossen. So werden etwa Klassenlager mit strengen Schutzkonzepten erlaubt. Für deren Organisation ist es aber wohl zu spät.

21.05.2021 / 12:17 / von: lpe
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Die Kinder dürfen sich auf etwas mehr «Normalität» freuen. (Symbolbild: KEYSTONE/DPA/FRANK MOLTER)

Die Kinder dürfen sich auf etwas mehr «Normalität» freuen. (Symbolbild: KEYSTONE/DPA/FRANK MOLTER)

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Heute hat die Zürcher Regierung zusammen mit der Universität Zürich zum dritten Mal die Ergebnisse der Studie «Ciao Corona» vorgestellt. Rund 2’500 Schüler und Schülerinnen wurden auf Corona-Antikörper getestet. Die Auswertungen zeigen, dass sich jedes fünfte Zürcher Schulkind bereits mit dem Coronavirus angesteckt hat. Eine Mehrzahl der Kinder weist die Antikörper zudem über sechs Monate auf.

Im Rahmen der Studien-Präsentation hat die Zürcher Regierung auch Lockerungen der Corona-Massnahmen an Schulen vorgestellt. «Wir können das nun vorsichtig auch an Schulen. Es gilt ab 31. Mai keine Maskenpflicht im Freien mehr, es wird wieder Schwimmunterricht in den Hallenbädern möglich sein und unter den Berücksichtigungen der Bundesvorgaben und Schutzkonzepten möchten wir auch, dass Veranstaltungen, Schulreisen aber auch Klassenlager wieder möglich sind», sagt Regierungsrätin Silvia Steiner im Interview mit RADIO TOP. 

Die Schulen begrüssen die Lockerungen, sie seien ein «Schritt in Richtung Normalität», sagt Christian Hugi, Präsident des Zürcher Lehrerinnen- und Lehrerverband im Beitrag von RADIO TOP:

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Klassenlager schwer zu organisieren

Obwohl die Regierung auch grünes Licht gibt für Klassenlager, werden diese vor den Sommerferien wohl kaum stattfinden. «Ich habe das Gefühl, das wird vor den Sommerferien sowieso knapp, ich kann mir vorstellen, dass das an den meisten Orten vor den Sommerferien nicht mehr wird», so Hugi weiter. Eine kurzfristige Organisation sei praktisch nicht umsetzbar.

Also Klassenlager in der Theorie aber nicht in der Praxis? Das dürfte bei Lehrern und Kindern für Enttäuschung sorgen, Christian Hugi rechnet damit, dass in einzelnen Situationen die Forderungen nach Klassenlagern laut werden «ich bitte die Eltern um Verständnis, dass ein Lager nicht einfach aus den Ärmeln geschüttelt wird.»

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