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«Fachstelle muss auf alle Arten von Extremismus vorbereitet sein»

Der Kanton Schaffhausen will eine Fachstelle Radikalisierung schaffen. Als Vorbild könnte die Stadt Winterthur dienen. Diese hat bereits seit zwei Jahren eine derartige Fachstelle.

09.10.2018 / 11:51 / von: abl/rwa
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Der Winterthurer Stadtrat Nicolas Galladé und der Fachstellen-Verantwortliche Urs Allemann bei einer Bilanz-Medienkonferenz im Juli. (Bild: RADIO TOP/Sarah Frattaroli)

Der Winterthurer Stadtrat Nicolas Galladé und der Fachstellen-Verantwortliche Urs Allemann bei einer Bilanz-Medienkonferenz im Juli. (Bild: RADIO TOP/Sarah Frattaroli)

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Bei der Schaffhauser Polizei wird eine Vollzeitstelle für die Präventionsarbeit gegen Radikalisierung geschaffen. Die Stadt Winterthur kann dabei eine grosse Hilfe sein.

Urs Allemann leitet die Fachstelle Extremismus in Winterthur und hat diese aufgebaut. In einem ersten Schritt sei wichtig, dass man ein Netzwerk aufbaut, erklärt Allemann im Beitrag von RADIO TOP:

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Dazu gehörten beispielsweise Schulen, Jugendorganisationen oder Stellen aus dem Asylbereich.

Ebenfalls wichtig sei, dass man offen ist für verschiedene Formen von Extremismus: «Für mich hat von Anfang an nicht der islamistische Extremismus im Vordergrund gestanden.» Es gebe auch anderen Extremismus. Ausserdem habe er Tipps bei anderen Fachstellen gesammelt, ergänzt Urs Allemann. Beispielsweise bei der Fachstelle in Zürich oder Bern, aber auch im Ausland.

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