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FCW muss monatelang auf Heimspiele verzichten

Auf der Schützenwiese wird der Rasen ersetzt. Voraussichtlich werden die Arbeiten nicht bis zum Start der nächsten Saison fertig. Der FC Winterthur müsste für seine Heimspiele nach St.Gallen oder Schaffhausen ausweichen. Der Club rechnet mit Mindereinnahmen von mehreren Hunderttausend Franken.

21.09.2019 / 08:41 / von: sfa
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Weil die heimische Schützenwiese monatelang saniert wird, rechnet der FCW mit Mindereinnahmen von mehreren Hunderttausend Franken. (Bild: RADIO TOP/Daniel Schmuki)

Weil die heimische Schützenwiese monatelang saniert wird, rechnet der FCW mit Mindereinnahmen von mehreren Hunderttausend Franken. (Bild: RADIO TOP/Daniel Schmuki)

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Der Winterthurer Stadtrat hat am Freitag rund eine Million Franken für einen neuen Rasen auf der Winterthurer Schützenwiese bewilligt. Mit dem neuen Rasen wird auch eine Bewässerungsanlage installiert. Die Sanierungsarbeiten sind aufgrund von Vorschriften der Fussballliga notwendig – und sie sind auch aus Sicht des FC Winterthur dringend notwendig.

Dennoch zeigt sich FCW-Präsident Andreas Mösli gegenüber dem «Landboten» nun besorgt über die Sanierungsarbeiten: Die Stadt rechnet damit, dass diese bis September 2020 abgeschlossen sind. Die Fussballsaison beginnt allerdings bereits Mitte Juli. Der FCW muss daher für mindestens einen Viertel seiner Saison auf die heimische Schützenwiese verzichten. Möglicherweise dauern die Sanierungsarbeiten sogar länger.

Mösli kündigt an, der FCW werde bei der Liga beantragen, dass zu Beginn der Saison nur Auswärtsspiele stattfinden. Die Heimspiele sollen später nachgeholt werden, wenn die Schützenwiese wieder einsatzbereit ist. Sollte das nicht möglich sein, muss sich der FCW auswärts ein «Heimstadion» suchen. Das Zürcher Letzigrundstadion kommt nicht in Frage, weil mit dem FC Zürich und GC bereits zwei Vereine dieses Stadion als Heimstadion nutzen – mehr sind laut Reglement nicht zulässig. In Frage kämen für die FCW-Heimspiele daher etwa Schaffhausen oder St.Gallen, so Mösli.

Egal ob die Sanierungsarbeiten nach Plan verlaufen oder sogar länger dauern, fest steht jetzt schon: Der FCW muss aufgrund der Arbeiten mit empfindlichen finanziellen Einbussen rechnen. Es fallen nämlich ausgerechnet die profitablen Heimspiele zu Beginn der Saison – also während der Sommermonate – weg. Pro Heimspiel, das nicht ausgetragen werden kann, rechnet der Club mit Mindereinnahmen von 150'000 Franken.

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