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Fehlmeldung über Intersex-Babys am KSW

Anfang Jahr gab das Kantonsspital Winterthur bekannt, dass 2018 fünf Kinder ohne eindeutiges Geschlecht geboren wurden. Wie sich jetzt herausstellt, war es eine Fehlmeldung. Wie viele solche Kinder tatsächlich geboren wurden, ist schwer zu sagen.

10.01.2019 / 08:00 / von: mle
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Anfang Jahr gab das Kantonsspital Winterthur bekannt, dass 2018 fünf Kinder ohne eindeutiges Geschlecht geboren wurden - die Meldung stellte sich als falsch heraus. (Bild: Pixabay.com)

Anfang Jahr gab das Kantonsspital Winterthur bekannt, dass 2018 fünf Kinder ohne eindeutiges Geschlecht geboren wurden - die Meldung stellte sich als falsch heraus. (Bild: Pixabay.com)

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Anfang Jahr verschickte das Kantonsspital Winterthur zusätzlich zur Namenshitliste eine Medienmitteilung zu den Geburten. Demnach seien im Jahr 2018 im KSW fünf Babys ohne eindeutiges Geschlecht zur Welt gekommen, sogenannte Intersex-Babys. 

Fünf Fälle auf 1779 Geburten schien ein überraschend hoher Anteil. Bei einer Nachfrage des Landboten im KSW zeigte sich, dass die Meldung falsch war. «Die Zahl von fünf neugeborenen Kindern ist das Ergebnis eines Erfassungsfehlers», sagte Michael Baumann, Mediensprecher des KSW zum Landboten.

«Wir sind das erste Spital, das über Neugeborene mit unbestimmtem Geschlecht informiert. Und wir werden das weiter tun», sagte Baumann weiter. Das KSW bekenne sich zur Transparenz in Sachen Intersex. Auch wenn 2018 der Medienstelle doch kein Fall bekannt wurde.

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