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Fernunterricht im Sendegebiet: Rektoren ziehen eine Bilanz

Rektoren im Sendegebiet berichten von einer pannenfreien Woche im Fernunterricht. Dennoch sind sie froh, bald wieder ins reale Klassenzimmer zurückzukehren.

08.01.2021 / 17:59 / von: lpe/ekä
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Rektoren im Sendegebiet berichten von einer pannenfreien Woche im Fernunterricht. (Symbolbild: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)

Rektoren im Sendegebiet berichten von einer pannenfreien Woche im Fernunterricht. (Symbolbild: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)

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Viele Lehrer haben sich im Voraus kritisch zum Fernunterricht geäussert, die Schüler würden dabei weniger Stoff mitnehmen, es gebe ein Lerndefizit. Im Kanton Thurgau wurde davon denn auch abgesehen. In den Kantonen Schaffhausen, Zürich und St.Gallen startete das neue Jahr jedoch mit Fernunterricht in den Kantons- und Berufsschulen. Nach einer Woche ziehen sie zwar eine positive Bilanz, freuen sich jedoch auch durchs Band auf den Präsenzunterricht.

Disziplinierte Schüler

Die Schüler hätten sich von ihrer fleissigen Seite gezeigt, berichten diverse Rektoren. «Ich habe tatsächlich sehr wenige Krankmeldungen» sagt etwa der Rektor der Schaffhauser Kantonsschule Pasquale Comi. Die Schüler seien nicht von der Bildfläche verschwunden, so der allgemeine Tenor.

Bedenken bleiben trotz der positiven Erfahrung

Die Lehrer seien gemäss dem Unterrichtsplan weitergefahren, «man muss sich das so vorstellen, die Schüler erschienen pünktlich um 7:45 Uhr vor dem Bildschirm» dann seien sie in allen normalen Fächern wie etwa Geschichte, Mathematik und Deutsch unterrichtet worden, berichtet Martin Bietenhader der Kantonsschule Büelrein in Winterthur. Ob vom Stoff aber gleich viel hängen bleibe, wie im Präsenzunterricht, das bezweifeln die Schulleitungen nach wie vor.

So ist denn auch die Freude gross, sich bald wieder zu begegnen das gelte für Lehrer und Schüler meint etwa Beni Heeb, Rektor der Berufsschule Buchs.

Im Beitrag von RADIO TOP ziehen die Rektoren eine Bilanz:

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Auch an der Berufsfachschule Winterthur ist Fernunterricht Trumpf. Dieser gestaltet sich aber teilweise schwierig, da die Praxis eine grosse Rolle spielt. Denn gerade für die angehenden Chemielaboranten gestaltet sich der Fernunterricht nicht ganz einfach. Sie können aber die Experimente ihres Lehrers nur von zuhause aus mitverfolgen, anstatt selber auszuprobieren. Explosive und giftige Experimente können gar nicht erst durchgeführt werden.

Im Interview mit TELE TOP spricht der Chemielehrer Raphael Schiess über den Fernunterricht:

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