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Firmenabwanderung sorgt für gemischte Gefühle in Winterthur

Drei Grossfirmen sind innerhalb von drei Wochen aus Winterthur weggezogen. Dort wo sich die Handelskammer sorgt, sieht Stadtpräsident Michael Künzle aber keinen Grund zur Panik.

24.02.2020 / 18:41 / von: slu/vso
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Wärtsilä ist eine von drei grossen Unternehmen die Winterthur verlassen haben. (Bild: Screenshot TELE TOP/Sergio Lüthi)

Wärtsilä ist eine von drei grossen Unternehmen die Winterthur verlassen haben. (Bild: Screenshot TELE TOP/Sergio Lüthi)

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Zuerst Rieter, dann Zimmer Biomet und letzte Woche auch der finnische Schiffsmotorenbauer Wärtsilä. Winterthur verliert innerhalb von 3 Wochen 300 Arbeitsplätze. Die Meisten wechseln in einen anderen Kanton. Stadtpräsident Michael Künzle bedauert den Abgang der Firman zwar, findet es aber nicht so schlimm: «Wir verlieren 300 Arbeitsplätze von 73'000», so Künzle im «SRF-Regionaljournal».

Anders sieht das die Winterthurer Handelskammer: Wenn eine Firma aus Winterthur verschwindet, muss das auch seine Gründe haben. Deshalb ist der Stadtrat gefordert, herauszufinden, auf was die Abgänge zurückzuführen sind und wie der Wirtschaftsstandort Winterthur wieder attraktiver gemacht werden kann.

CVP-Präsident André Zuraikat steht vollkommen hinter den Aussagen seines Stadtpräsidenten. Und auch bei den Grünen versteht man die Punkte von Künzle. Trotzdem muss man das Problem im Auge behalten, so Co-Präsident Reto Diener.

In einem Punkt sind sich aber ausnahmsweise alle einig: nämlich dass Winterthur ein attraktiver Wirtschaftsstandort ist. Das belegen auch aktuelle Zahlen. Seit dem Jahreswechsel interessieren sich schon 20 Firmen für den Standort Winterthur.

TELE TOP hat in Winterthur nachgefragt, ob die Situation tatsächlich nicht so schlimm ist, wie Künzle behauptet:

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P.W.
am 28.02.2020 um 22:53
Der Stadtrat ist undankbar