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Flauer Wahlkampf im Kanton Zürich führt zu geringer Wahlbeteiligung

Der flaue Wahlkampf im Kanton Zürich lockt wenige Stimmberechtigte an die Urne. In der vorletzten Woche vor den Wahlen haben in den drei grössten Gemeinden des Kantons erst etwas mehr als 10 Prozent der Stimmberechtigten gewählt.

12.03.2019 / 17:26 / von: eob
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Die Kantons- und Regierungsratswahlen im Kanton Zürich locken wenige Stimmberichtigte an die Urne. (Symbolbild: RADIO TOP/Sandro Peter)

Die Kantons- und Regierungsratswahlen im Kanton Zürich locken wenige Stimmberichtigte an die Urne. (Symbolbild: RADIO TOP/Sandro Peter)

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Fast zwei Wochen dauert es noch, bis im Kanton Zürich der Kantons- und der Regierungsrat gewählt werden. Bei den Stadtkanzleien in Zürich, Winterthur und Uster sind momentan erst wenige Briefe hereingeflattert. In der Stadt Zürich sowie in Uster haben bis jetzt 12 Prozent der Stimmberechtigten gewählt, in Winterthur sind es gar nur gerade 10 Prozent. «Das ist normal bei kantonalen Wahlen», sagt der Leiter der Wahlen und Abstimmungen der Stadt Winterthur, Thomas Bolleter. Auch in den anderen Gemeinden sah die Wahlbeteiligung bei den kantonalen Wahlen vor vier Jahren zum selben Zeitpunkt nicht anders aus.

Grund dafür sei nicht nur, dass die kantonalen Wahlen im Kanton Zürich keinen grossen Anklang finden. Es sei auch ein relativ flauer Wahlkampf, findet Politologe Louis Perron: «Es gab auf kantonaler Ebene keine wirklich grossen Themen und auch bei den Regierungsratswahlen gab es wenig Zündstoff.» Zusätzlich hätten es die Kantonsratswahlen allgemein etwas schwerer, da sie die Leute neben den nationalen und kommunalen Wahlen als weniger wichtig empfinden. 

Die Stadtkanzleien erwarten eine Wahlbeteiligung von leicht über 30 Prozent. Bei den letzten Zürcher Kantonsratswahlen vor vier Jahren lag die Wahlbeteiligung bei knapp 32 Prozent

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