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Fritsche Reisebüros machen dicht

Das Reisebüro Fritsche Reisen muss seine Türen schliessen. Die beiden Filialen in Oerlikon und Dielsdorf sind nur noch via Mail zu erreichen, in Winterthur werden die letzten Telefonate getätigt. Wie viele Mitarbeitende von den Filialschliessungen betroffen sind, ist nicht bekannt.

15.10.2020 / 16:01 / von: vsa
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«Fritsche Reisen» hat drei Filialen: in Winterthur, Oerlikon und Dielsdorf. (Bild: RADIO TOP)

«Fritsche Reisen» hat drei Filialen: in Winterthur, Oerlikon und Dielsdorf. (Bild: RADIO TOP)

Dieser Aushang in der Filiale in Winterthur informiert die Kunden über die Schliessung. (Bild: RADIO TOP)

Dieser Aushang in der Filiale in Winterthur informiert die Kunden über die Schliessung. (Bild: RADIO TOP)

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«...aus Freude am Reisen» heisst es immer noch auf der Website des Reisebüros. Im Internet deutet nichts darauf hin, dass Fritsche Reisen dicht macht. Wer aber versucht, das Reisebüro telefonisch zu erreichen, hat Pech. Per Anrufbeantworter wird bekannt gegeben, dass Fritsche Reisen die Geschäftsaktivitäten auf Ende Oktober 2020 einstellt. Ausserdem kleben Aushänge an den Filialtüren, die über die Schliessungen informieren.

Fritsche Reisen ist für die Kundschaft nur noch in der Filiale in Winterthur telefonisch zu erreichen. Für bereits gebuchte Reisen wurden offenbar Anschlusslösungen organisiert.

Auf Anfrage von RADIO TOP war die Geschäftsführerin des Reisebüros nicht zu erreichen. Der Geschäftsführer der City-Vereinigung Junge Altstadt Winterthur, Remo Hahn, äussert sich jedoch zu der Filialschliessung in Winterthur und zeigt sich enttäuscht: «Das tut weh. Wir bedauern die Filialschliessung ausserordentlich.»

Weiter warnt Remo Hahn im Interview mit RADIO TOP, dass harte Massnahmen im Kampf gegen das Coronavirus noch zu viel mehr Fällen wie jenem von Fritsche Reisen führen werden: «Ein zweiter Lockdown würde sämtliche Existenzen in der Winterthurer Altstadt gefährden.»

Fritsche ist nicht das erste Reisebüro, das wegen der Corona-Pandemie die Segel streichen muss: STA Travel zum Beispiel schloss im September sieben Reisebüros in der Schweiz. DER Touristik hat im Sommer den Abbau von 140 Stellen angekündigt. Auch Globetrotter, Hotelplan und TUI Suisse gaben Filialschliessungen und Kündigungen bekannt.

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