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Gerät der Winterthurer Wahlkampf wegen Corona in Vergessenheit?

Im Winterthurer Stadtrat wird ein Sitz frei. Um diesen kämpfen Katrin Cometta (GLP) und Urs Hofer (FDP). Der Wahlkampf der beiden Kandidierenden gestaltet sich wegen der Corona-Pandemie jedoch anders aus als gewohnt.

13.07.2020 / 10:57 / von: vsa
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Im August soll der frei werdende Sitz im Winterthurer Stadtrat neu besetzt werden. (Bild: RADIO TOP / Marija Lepir)

Im August soll der frei werdende Sitz im Winterthurer Stadtrat neu besetzt werden. (Bild: RADIO TOP / Marija Lepir)

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Die Winterthurer Bevölkerung wählt am 23. August einen neuen Stadtrat. Denn die amtierende FDP-Stadträtin Barbara Günthard-Maier hat im Frühling ihren Rücktritt bekannt gegeben. Um den frei werdenden Sitz kämpfen Urs Hofer von der FDP und Katrin Cometta von der GLP.

Für die beiden Kandidierenden ist es ein ganz besonderer Wahlkampf, wie sie im Gespräch mit RADIO TOP erzählen. Einerseits sind im Kanton Zürich gerade die Sommerferien losgegangen, andererseits zieht die Coronakrise derzeit gefühlt die meiste Aufmerksamkeit auf sich.

Wie der Wahlkampf für die beiden Kandidierenden wegen der Coronakrise aussieht, im Beitrag von RADIO TOP:

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Mit dem Thema Coronavirus möchte jedoch weder Cometta noch Hofer politisieren. «Ich sehe in der Krise eine Chance für die Gesellschaft, beispielsweise was die Digitalisierung angeht», so FDP-Politiker Urs Hofer. Für den eigentlichen Wahlkampf bringe die Krise jedoch kaum positives mit sich. Er bedauert auch, dass er wegen den Hygienevorschriften für den Wahlkampf nicht auf die Strasse kann, wie im Normalfall üblich.

Katrin Cometta will diesen Schritt trotzdem wagen. «Mir ist es wichtig, direkt mit der Bevölkerung in Kontakt zu treten. Auch wenn dies ein entsprechendes Schutzkonzept benötigt», so die GLP-Politikerin. Sie betont jedoch auch: «Die Coronakrise ist nicht das einzige wichtige Thema, welches derzeit unsere Aufmerksamkeit benötigt. Auch die Klimakrise ist noch nicht überwunden.»

Die FDP und die GLP sind die einzigen beiden Parteien, die für den Sitz kandidieren. Alle anderen Parteien verzichten auf eine Kandidatur.

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