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Gewerkschaften fordern härtere Strafen für Polizei-Angreifer

Nach dem Angriff auf eine Polizistin in Winterthur fordern Polizeigewerkschaften Massnahmen zum Schutz von Beamten. Am Montag hat ein Autodieb auf der Flucht eine Polizistin angefahren. Diese wurde dabei schwer verletzt.

15.10.2019 / 08:35 / von: vme
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Polizeigewerkschaften fordern härtere Strafen für Angreifer von Polizisten. (Bild:RADIO TOP/Vivien Sasso)

Polizeigewerkschaften fordern härtere Strafen für Angreifer von Polizisten. (Bild:RADIO TOP/Vivien Sasso)

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Der Verband Schweizerischer Polizei-Beamter VSPB fordert mehr Massnahmen und härtere Strafen bei Polizeiangriffen. Gemäss VSPB-Generalsekretär Max Hoffmann ist die Anzahl von Angriffen auf Polizeibeamten in den letzten Jahren gestiegen. Der Vorfall vom Montag in Winterthur ist für die Polizeigewerkschaft ein weiterer Beweis dafür. Dabei hat ein 20-jähriger Autodieb auf der Flucht eine Polizistin angefahren. Sie wurde dabei schwer verletzt.

Der Angriff auf die Polizistin wird von der Polizeigewerkschaft als Tötungsversuch angesehen. Es sei auch nicht das erste Mal, dass Polizeibeamte mit dem Auto angegriffen wurden. Vor allem der Respekt gegen die Staatliche Autorität gehe zurück, so Hofmann.

Mehr Instrumente zum Schutz

Die VSPB fordert härtere Strafen für Vorfälle wie jenem vom Montag. Der Polizei sei bewusst, dass harte Strafen nicht der einzige Weg seien, um Polizeibeamte besser zu schützen. Wichtig sei dennoch, wie in diesem speziellen Fall, hart durchzugreifen. Es seien bereits zehn bis zwölf Vorstösse im Parlament eingereicht worden, um die Sicherheit der Polizisten zu verbessern. Bis jetzt sei aber noch nichts passiert.

Im Interview mit TELE TOP sprechen eine Augenzeugin und der Präsident des Verbands Kapo Zürich:

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