Pull down to refresh...
zurück

Hitzesommer macht Stadtwerk Winterthur zu schaffen

Das generell warme und trockene Jahr 2018 hat Auswirkungen auf das Geschäftsjahr von Stadtwerk Winterthur: Es verkaufte deutlich weniger Gas und Wärme, aber dafür viel mehr Wasser. Der Gewinn sank deutlich.

15.04.2019 / 09:44 / von: das/sda
Seite drucken Kommentare
0
Der Hitzesommer schlägt sich im Rechnungsabschluss von Stadtwerk Winterthur nieder. (Screenshot: TELE TOP)

Der Hitzesommer schlägt sich im Rechnungsabschluss von Stadtwerk Winterthur nieder. (Screenshot: TELE TOP)

0
Schreiben Sie einen Kommentar

Der Umsatz von 235 Millionen Franken entspricht etwa jenem des Vorjahres. Der Gewinn fiel 2018 jedoch deutlich tiefer aus als 2017, wie Stadtwerk in einer Mitteilung schreibt.

Nach Abzug der 11,4 Millionen Franken, die jeweils in die Stadtkasse fliessen, bleibt Stadtwerk noch ein Gewinn von knapp 18 Millionen. Im Vorjahr verdiente es noch 28 Millionen, also 10 Millionen mehr. Hauptgrund für den Gewinneinbruch ist das warme Wetter.

Stadtwerk verkaufte entsprechend weniger Wärme und Gas. Gleichzeitig produzierten Wind- und Wasserkraftwerke in ganz Europa viel weniger Energie, was die Einkaufspreise für erneuerbaren Strom in die Höhe trieb. Entsprechend musste Stadtwerk mehr dafür ausgeben.

Auf der anderen Seite sorgte die Trockenheit im Sommer zu unerwartet hohen Zusatzeinnahmen. Viele umliegende Gemeinden bezogen deutlich mehr Wasser von Winterthur. Diese Zusatzeinnahmen konnten den Gewinneinbruch jedoch nicht decken.

Beitrag erfassen

Keine Kommentare