Pull down to refresh...
zurück

Hunderte Demonstranten ziehen durch Winterthur

Mehrere hundert Personen haben am Samstag in Winterthur ZH anlässlich des Tages der Arbeit demonstriert. Ihre Forderungen haben besonders das Gesundheitswesen betroffen.

01.05.2021 / 18:54 / von: sko
Seite drucken Kommentare
1
Hunderte Personen demonstrieren am 1. Mai in Winterthur ZH. (Bild: TELE TOP/Sven Bonnard)

Hunderte Personen demonstrieren am 1. Mai in Winterthur ZH. (Bild: TELE TOP/Sven Bonnard)

Die Forderungen der Demonstranten gelten besonders dem Gesundheitspersonal. (Bild: TELE TOP/Sven Bonnard)

Die Forderungen der Demonstranten gelten besonders dem Gesundheitspersonal. (Bild: TELE TOP/Sven Bonnard)

Der Demonstrationszug zieht durch die Winterthurer Altstadt. (Bild: TELE TOP/Sven Bonnard)

Der Demonstrationszug zieht durch die Winterthurer Altstadt. (Bild: TELE TOP/Sven Bonnard)

1
Schreiben Sie einen Kommentar

Am Samstag, dem Tag der Arbeit, ist ein Demonstrationszug durch die Winterthurer Altstadt gezogen. Daran sind zwischen 200 bis 300 Leute beteiligt gewesen, bestätigt die Stadtpolizei Winterthur auf Anfrage. Mediensprecherin Rahel Egli erklärt: «Es gab eine bewilligte Stand-Aktion in der Innenstadt, diese ist problemlos vonstattengegangen. Gleichzeitig gab es einen unbewilligten Umzug. Bei diesem wurden auch Pyros angezündet. Es sind aber keine Anzeigen wegen Sachbeschädigungen eingegangen, der Umzug ist ansonsten ruhig verlaufen.»

Wie TELE TOP vor Ort berichtet hat, seien besonders Forderungen des Gesundheitspersonals im Vordergrund gestanden.

Auch in anderen Städten hat der Tag der Arbeit hunderte Demonstrierende auf die Strassen gezogen. So beispielsweise in Zürich.

Mehrere Kundgebungen in der Ostschweiz

Neben dem Umzug und den Standaktionen in der Winterthurer Altstadt fanden auch 1.-Mai-Kundgebungen in Schaffhausen und in Frauenfeld statt.

In Frauenfeld nahmen rund 150 Besucher an der 1.-Mai-Kundgebung teil. Der ganze Anlass fand coronabedingt sitzend statt. Als Gastredner war unter anderem der Präsident des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes und SP-Nationalrat, Pierre-Yves Maillard, eingeladen und sprach darüber, wie fest sich die Situation in den letzten zwei Jahren für Arbeitnehmende verschlechtert hat.

Die Schaffhauser Kundgebung fand nicht bestuhlt statt, aber auch mit wenigen hundert Teilnehmern und viel Abstand zwischen den Zuschauern. Gastrednerin war SP-Nationalrätin Tamara Funiciello, welche unter anderem darüber sprach, wie ungleich die Bevölkerung von Corona betroffen ist.

An beiden Kundgebungen war ausserdem die Situation des Pflegepersonals ein zentrales Thema. Die schlechten Arbeitsbedingungen in der Pflege würden Leben in Gefahr bringen. Das sei unhaltbar, sagt die Teamleiterin Pflege der UNIA Ostschweiz-Graubünden, Fatime Zekjiri.

Im Beitrag von TELE TOP erläutern die Organisatoren der 1.-Mai-Kundgebungen, weshalb es wichtig sei, trotz Corona 1.-Mai- Veranstaltungen durchzuführen:

Video

Beitrag erfassen

B. Kerzenmacher
am 01.05.2021 um 14:56
Unabhängig von Corona, sehen diese Extremisten aber gar nicht so aus als würden sie in Zukunft etwas für die Allgemeinheit leisten wollen bzw. können. Oder wollen sie vielleicht nur von ihrem eigenen Versagen ablenken?