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Igelstationen in der Region schlagen Alarm

Der Februar ist normalerweise eiskalt - nicht so dieses Jahr. Wegen den milden Temperaturen wachen die Igel früher als üblich aus ihrem Winterschlaf auf. Nun sind sie auf die Hilfe der Menschen angewiesen.

27.02.2020 / 19:17 / von: rof
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Ein Igel der zu früh aus seinem Winterschlaf erwacht ist, wird in der Igelstation «Tierschutzverein Winterthur» gepflegt. (Screenshot: TELE TOP)

Ein Igel der zu früh aus seinem Winterschlaf erwacht ist, wird in der Igelstation «Tierschutzverein Winterthur» gepflegt. (Screenshot: TELE TOP)

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Normalerweise ist der Februar ein kalter und vor allem schneereicher Monat. Nicht so dieses Jahr. Letztes Wochenende wurden schweizweit Temperaturen von bis zu 16 Grad gemessen. Das sind ungewöhnlich milde Temperaturen für diese Jahreszeit. Darunter leiden nicht nur Pflanzen sondern auch Tiere.

Normalerweise schlafen Igel bis Mitte März. Doch dieses Jahr sind sie schon im Februar aus ihrem Winterschlaf erwacht oder gar nicht erst eingeschlafen. Das birgt grosse Gefahren für das kleine Säugetier, denn die Tiere finden aktuell noch keine Insekten, Spinnen oder Schnecken, da diese noch nicht wirklich aktiv sind.

Damit die Igel trotzdem überleben, sind sie momentan auf die Hilfe des Menschen angewiesen. Die Kaltfront der letzten zwei Tage verschärft die Situation der Igel zusätzlich. Sie brauchen mehr Energie, sind wegen dem Winterschlaf aber auch zu dünn und finden kaum Futter.

Bei Fragen oder medizinischer Hilfe: Melden sie sich beim Verein Pro Igel Schweiz. Die Notfallnummer 079 652 90 42 ist während 24 Stunden für die Bevölkerung erreichbar.

Im Interview mit TELE TOP spricht Johanna Willi Leiterin der Igelstation Winterthur:

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Rita
am 01.03.2020 um 22:15
Sollte man die fitness studios meiden?Dort schwitzen sich die Menschen in unmitelbarer nähe ab und stecken einander an!