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«In diesem Bereich ist Aufmerksamkeit ein zweischneidiges Schwert»

Rechtsextremistische Gruppen sorgen seit einigen Monaten immer wieder für Schlagzeilen. Schreckt das die Gefährder weiter auf und macht sie noch gefährlicher? Extremismus-Experten klären auf.

13.08.2020 / 19:30 / von: mle/asl
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Vor einer Woche ist die «Eisenjugend» gross in allen Tamedia-Zeitung erschienen. (Bild: RADIO TOP/Marija Lepir)

Vor einer Woche ist die «Eisenjugend» gross in allen Tamedia-Zeitung erschienen. (Bild: RADIO TOP/Marija Lepir)

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Die rechtsextreme Gruppe «Eisenjugend» sorgt seit einigen Monaten immer wieder für Schlagzeilen. Am Mittwoch hat die Stadtpolizei Winterthur gemeinsam mit der Kantonspolizei Zürich sogar Hausdurchsuchungen bei zwei vermeintlichen Neonazis durchgeführt. Dabei wurden diverse Schusswaffen sichergestellt. Ob es sich bei den beiden Männern um Mitglieder der «Eisenjugend« handelt, verrät die Polizei nicht. Der «Tages-Anzeiger» allerdings behauptet dies. 

Die rechtsextreme Szene und die «Eisenjugend» erhalten durch die Medienberichte viel Aufmerksamkeit. Philipp Frei, Experte für Rechtsextremismus beurteilt dies im Interview mit RADIO TOP so: «Aufmerksamkeit ist immer ein zweischneidiges Schwert in diesem Bereich». Einerseits wollen sich Extremisten zeigen um Leute rekrutieren und ein Bild nach Aussen tragen zu können. Andererseits würde viel Aufmerksamkeit automatisch Reaktionen von Politikern, linken Kreisen und schlussendlich auch der Polizei nach sich ziehen. 

Kann zu viel ungewollte Aufmerksamkeit Kurzschlussreaktionen bei den Extremisten herbeiführen? Rechtsextremismus-Experte Philipp Frei im Beitrag von RADIO TOP:

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Im Interview mit TELE TOP erklärt zudem Extremismus-Experte Dirk Baier, weshalb Extremisten Waffen zu Hause haben:

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