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In Teilen Winterthurs droht ein Funkloch

Die Mobilfunkantenne an der Bleichestrasse 32 in Winterthur wird in einem Monat abgestellt. Die Eigentümerin des Wohnhauses, auf dem die Antenne steht, hat den Vertrag mit der Swisscom gekündigt. Dies hat Konsequenzen für die Anwohner.

16.10.2020 / 04:24 / von: nst
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Die Mobilfunkantenne an der Bleichestrasse 32 in Winterthur wird in einem Monat abgestellt. (Bild: KEYSTONE/MARTIAL TREZZINI)

Die Mobilfunkantenne an der Bleichestrasse 32 in Winterthur wird in einem Monat abgestellt. (Bild: KEYSTONE/MARTIAL TREZZINI)

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Auf einem Wohnhaus an der Bleichestrasse steht zurzeit noch eine aktive Swisscom Mobilfunkantenne. Die oberste Etage des Wohnhauses wurde umgebaut. Nun muss die Antenne abgeschaltet werden, da die Eigentümerin des Gebäudes den Vertrag mit der Swisscom gekündigt hat. Dies war vor über fünf Jahren. Die Swisscom hat in dieser Zeit noch keinen neuen Standort gefunden. Das berichtet der «Landbote».

Die Swisscom wendete sich an die rund 900 Kundinnen und Kunden im Neuwiesenquartier und Veltheim. Ihnen droht jetzt nämlich ein Funkloch. Sowohl das Telefonieren als auch das Nutzen der mobilen Daten sei laut der Swisscom in den Gebäuden nur noch eingeschränkt oder teils gar nicht mehr möglich. Draussen sei die Nutzung des Swisscom-Netzes jedoch weiterhin möglich.

Die Swisscom rechnet laut dem «Landboten» damit, dass die Suche nach einem neuen Standort noch mindestens zwei Jahre andauern werde.

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cb
am 17.10.2020 um 17:49
@pibiSwisscom hat sicher alles mögliche getan. Und einfach so kann man keine Antenne aufstellen, infolge Einsprachen. Auch keine mobile Lösung. Wieso nichts gefunden wurde muss man wohl die Eigentümer der Gebäude fragen, auch wieso der bestehende Vertrag gekündigt wurde und die Swisscom nun zu diesem Schritt gezwungen.
Strahlemann
am 17.10.2020 um 17:24
Na ja, wer keine Antennen will, braucht auch keinen Empfang. Übrigens! Aluhüte schützen einigermassen vor Strahlung ????
pibi
am 16.10.2020 um 17:03
Zuerst meinte ich, dass dies ein Aprilscherz ist. Wie kann es sein, dass die Swisscom innerhalb von fuenf Jahren Suche in Winti keinen geeigneten Standort findet, dann den Sendemast stillegt und dann erneut zwei Jahre suchen will. Ob dann ein geeigneter Standort gefunden wird, steht in den Sternen.HimmlherrgottsakrementzefixhallelujahmileckstamAr**schei**glumpverreckts!Wo sind wir hier? Nein, nicht irgendwo auf dem Land mit drei Haeusern und dreissig Kuehen. Es geht um die City der "Grossstadt" Winterthur. Hier sind tausende Menschen via Swisscom via Mobilfon mit der Aussenwelt verbunden. Und diese sollen von heute auf morgen in Gebaeuden in ein "Funkloch" fallen? Ich erwarte von der Swisscom, dass sie in diesem Fall fuer die Uebergangszeit mindestens einen mobilen Sendemast aufstellt (z.B auf der Schuetzenwiese), um die Kommunikation weiterhin zu gewaehrleisten. Ansonsten sehe ich einige Klagen auf den Ex-Monopolisten zukommen, da auch viele Firmen betroffen sein werden.
Jonny
am 16.10.2020 um 16:26
Nun ja, so kommt es halt, wenn alle gegen Antennen in der Nähe sind, aber dennoch alle möglichst guten Handyempfang haben wollen. Beides gleichzeitig geht nicht.