Pull down to refresh...
zurück

In Winterthur heisst es bald «rien ne va plus»

In der Winterthurer Lokstadt soll ein Casino mit 120 Arbeitsplätzen entstehen. Mit seiner Eröffnung wird Swiss Casinos den Standort Schaffhausen schliessen, die 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden in Winterthur weiterbeschäftigt.

02.12.2021 / 18:01 / von: mma/sda/svb
Seite drucken Kommentare
4
Das Casino soll in der Lokstadt in der Halle Rapide entstehen. (Bild: zVg Swiss Casinos)

Das Casino soll in der Lokstadt in der Halle Rapide entstehen. (Bild: zVg Swiss Casinos)

Das Casino soll 2025 eröffnen. (Bild: zVg Swiss Casinos)

Das Casino soll 2025 eröffnen. (Bild: zVg Swiss Casinos)

Stadtpräsident Miachel Künzle hält das Casino für eine Bereicherung. (Bild: zVg Swiss Casinos)

Stadtpräsident Miachel Künzle hält das Casino für eine Bereicherung. (Bild: zVg Swiss Casinos)

4
Schreiben Sie einen Kommentar

In der Winterthurer Lokstadt heisst es bald «rien ne va plus». In der denkmalgeschützten Halle Rapide soll bald ein Casino mit 120 Arbeitsplätzen entstehen. Dies teilt Swisscasinos am Donnerstag mit. Mit der Eröffnung in Winterthur wird Swiss Casinos den Standort Schaffhausen schliessen, die 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden in Winterthur weiterbeschäftigt.

Im Beitrag von RADIO TOP erläutern die Standortförderung Winterthur und Swiss Casino die Chancen für den neuen Standort:

audio

Für die Nutzung der Halle hatte die Eigentümerin Ina Invest einen Architekturwettbewerb ausgeschrieben und zusammen mit der Stadt Winterthur juriert. Das prämierte Projekt der Arbeitsgemeinschaft Oxid Architektur GmbH und Haefele Schmid Architekten AG, sieht ein in die Halle integriertes Gebäude vor, die «Loki». Die übrige Halle bleibe unter Schutz und soll integral erhalten bleiben, als wichtiger Zeitzeuge der grossen Industriezeit in Winterthur, heisst es in der Mitteilung weiter. Zusammen mit Ina Invest und dem Hotel Radisson RED werde Swiss Casinos zudem dafür sorgen, dass die Durchgangshalle als öffentlicher Begegnungsraum mit attraktiven Angeboten wie Foodständen oder kleinen Bars das Areal zusätzlich belebe.

Für den Winterthurer Stadtpräsidenten Michael Künzle ist das Casino eine Bereicherung: «Das Casino wird die Qualität und das vielfältige Angebot des Lebensraumes Lokstadt erhöhen.»

Im Beitrag von TELE TOP sprechen die Stadtpräsidenten von Schaffhausen und Winterthur sowie der CEO von Swiss Casinos über den Umzug von Schaffhausen nach Winterthur: 

video

Grund für den Umzug sei gemäss Mitteilung die Wirtschaftlichkeit. In den vergangenen 18 Jahren habe Swiss Casinos in Schaffhausen immer wieder Verluste hinnehmen müssen. Kumuliert habe das dortige Casino ein Minus von rund 11 Millionen Franken verbucht. Trotz verschiedener, intensiver Massnahmen habe sich gezeigt, dass dieses Casino die wirtschaftlichen Ziele nicht erreiche.Das geplante Casino in Winterthur soll im Jahr 2025 seine Türen öffnen. Vorausgesetzt ist die erfolgreiche Konzessionsvergabe durch den Bundesrat. Der bundesrätliche Entscheid wird im Oktober 2023 erwartet. 

Beitrag erfassen

Ruth
am 03.12.2021 um 16:49
Braucht es das. Also ich war noch nie in einem Spielcasino, habe ich etwas verpasst!
Ingo Jott
am 03.12.2021 um 11:21
Na super. Statt Kultur und gesellschaftlichem Mehrwert kommt jetzt Abzocke von Spielsüchtigen. Eine echte Bereicherung, Herr Stadtpräsident? Klar, einfach nicht für die Stadt, sondern nur für die Swiss Casinos Holding AG.
Fribor Schanu
am 03.12.2021 um 09:06
Um Himmelswillen, da hat unser Stadtpräsi mal wieder die Hosen runtergelassen und mit guten Konditionen geködert. Wer braucht ein Casino?
Urech Michael
am 03.12.2021 um 07:24
Das Casino Schaffhausen war die reine Katastrophe. So was soll eine Bereicherung sein? Das wird es auch in Winti nicht sein. Das Publikum, das dort verkehrt, wünscht sich niemand.