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Kanton Thurgau verzögert Einführung von Zürcher Spitalliste

Der Kanton Thurgau hat gegen die gesamte Zürcher Spitalliste Rehabilitation Beschwerde eingelegt. Dies weil mehrere betroffene Reha-Kliniken auf Thurgauer Boden stehen.

18.11.2022 / 15:57 / von: jma/sda
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Der Kanton Thurgau legt Beschwerde gegen die gesamte Spitalliste Rehabilitation des Kantons Zürich ein. Für die Spitäler Affoltern und Uster konnten Lösungen gefunden werden. (Archivbild: KEYSTONE/WALTER BIERI)

Der Kanton Thurgau legt Beschwerde gegen die gesamte Spitalliste Rehabilitation des Kantons Zürich ein. Für die Spitäler Affoltern und Uster konnten Lösungen gefunden werden. (Archivbild: KEYSTONE/WALTER BIERI)

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In den Spitallisten sind diejenigen Spitäler eingetragen, welche einen Leistungsauftrag vom Kanton erhalten haben. Es berechtig die Spitäler dazu, zulasten der Obligatorischen Krankenversicherung abzurechnen und sie erhalten für stationäre Behandlungen von Patientinnen und Patienten einen Kantonsbeitrag.

Es bleibe offen, wann die Liste umgesetzt werden könne, teilte die Zürcher Gesundheitsdirektion am Freitag mit. Somit können Verzögerungen bei Um- und Neubauprojekten kommen.

Die Liste Akutsomatik, sie umfasst Leistungsaufträge für Operationen, ist nicht betroffen. Auch hier gingen fünf Beschwerden ein, es handelt sich aber nur um Beschwerden über Leistungsaufträge der betreffenden Spitäler. Die Liste kann also dennoch per 1. Januar 2023 in Kraft treten.

Gegen die Liste Psychiatrie gab es keine Beschwerden.

Die Listen sorgen oft für Aufregung, denn in diesem Jahr strich der Kanton die Adus-Klinik in Dielsdorf von der Liste und Spitäler in Affoltern und Uster galten als stark gefährdet.

 

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