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Kanton Zürich plant Schliessung von Impfzentren

Die Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich will die Impfkapazität drosseln. Bis Ende September sollen acht der elf Impfzentren im Kanton geschlossen werden.

14.07.2021 / 21:15 / von: mma
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Per Ende September wird es nur noch drei Impfzentren im Kanton Zürich geben: Das Impfzentrum Hirschengraben, jenes in Winterthur und jenes in Uster. (Bild: KEYSTONE/ALEXANDRA WEY)

Per Ende September wird es nur noch drei Impfzentren im Kanton Zürich geben: Das Impfzentrum Hirschengraben, jenes in Winterthur und jenes in Uster. (Bild: KEYSTONE/ALEXANDRA WEY)

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Im Kanton Zürich wurden bisher rund 1,6 Millionen Impfungen gegen COVID-19 verabreicht. Rund 900’000 Personen oder zwei Drittel der Bevölkerung ab 16 Jahren sind mindestens einmal geimpft, rund 700’000 oder 52 Prozent der Bevölkerung ab 16 Jahren sind zwei Mal geimpft.

Nun will die Gesundheitsdirektion die Impfkapazität anpassen, wie sie in einer Mitteilung vom Mittwoch schreibt. Die für Mai und Juni aufgebaute Spitzenkapazität von 30’000 Impfungen pro Tag werde nicht mehr benötigt. Die Gesundheitsdirektion plant deshalb, die Zahl der Impfzentren zu reduzieren.

In Betrieb bleiben das dem EBPI angeschlossene Impfzentrum am Hirschengraben in Zürich sowie die Impfzentren in Uster und Winterthur. Die Impfzentren Affoltern und Bülach werden noch bis Ende September betrieben. Bereits per Ende August schliessen die Impfzentren Dietikon, Horgen, Messe Zürich und Triemli. Bereits keine Erstimpfungen bieten die Impfzentren in Meilen und Wetzikon an. Meilen schliesst die Tore am 13. August, Wetzikon bereits am 6. August.

Neue Testangebote

Ausgebaut wird gemäss Mitteilung aber das Testangebot. Hinsichtlich der beginnenden Sommerfeien wurde die Testkapazität in den Testzentren durch die Erweiterung der Öffnungszeiten und zusätzliches Personal aufgestockt. Ab September werden neben den bestehenden Testzentren die Impfzentren in Uster und Winterthur auch COVID-19-Tests anbieten. Das Testzentrum Kasernenareal in Zürich wird Ende August geschlossen, da das Areal anderweitig genutzt wird und nicht mehr zur Verfü-gung steht. Als Alternativen werden ab September das bisherige Impfzentrum Triemli als Testzentrum betrieben sowie das Universitätsspital Zürich und die Klinik Hirslanden zusätzliche Testkapazität bereitstellen, heisst es in der Mitteilung weiter.

Zudem plant die Gesundheitsdirektion bereits Impfauffrischungen. Ab Ende 2021 sollen in den Alters- und Pflegeheimen solche Auffrischungen angeboten werden. Für das Impfen der breiten Bevölkerung sollen die drei Impfzentren am Hirschengraben, in Uster und in Winterthur mit zwei zusätzlichen Zentren ergänzt werden. Diese «Auffrischungs-Zentren» sollen in Affoltern und Bülach errichtet werden. Auch Apotheken und Arztpraxen sollen die Auffrischung dann anbieten können.

 

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