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Kanton Zürich schaltet für Anfang Mai 30'000 Impftermine auf

Ab Mai können sich im Kanton Zürich auch das Gesundheitspersonal mit Patientenkontakt sowie 16- und 17-Jährige mit Vorerkrankungen gegen Covid-19 impfen lassen. Der Kanton hat am Freitag für Anfang Mai 30'000 neue Impftermine aufgeschaltet.

16.04.2021 / 10:25 / von: sda/mco
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Langsam aber sicher wird - wie im Impfzentrum in Oerlikon - im grossen Stile geimpft: Der Kanton Zürich schaltet für Anfang Mai 30'000 weitere Termine frei. (Bild: Keystone/ALEXANDRA WEY)

Langsam aber sicher wird - wie im Impfzentrum in Oerlikon - im grossen Stile geimpft: Der Kanton Zürich schaltet für Anfang Mai 30'000 weitere Termine frei. (Bild: Keystone/ALEXANDRA WEY)

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Bis Ende April werden im Kanton Zürich über 400'000 Covid-19-Impfungen verabreicht sein, teilte die Zürcher Gesundheitsdirektion am Freitag mit. Bislang konnten Personen ab 65 Jahren (Impfgruppe C), Personen mit Vorerkrankungen mit höchstem Risiko (Impfgruppe B) und Personen mit chronischen Krankheiten (Impfgruppen D und E) einen Impftermin in einem der elf Impfzentren buchen.

Die Termine von Anfang Mai sind nun auch für die Impfgruppen F und G freigegeben, wie es in der Mitteilung heisst. Dabei handelt es sich um das Gesundheitspersonal mit Patientenkontakt. Dazu zählt nicht nur das Personal von Spitälern, Kliniken, Arzt- und Zahnarztpraxen sowie Alters-, Pflege- und Behindertenheimen. Zu den beiden Gruppen gehören gemäss Mitteilung unter anderem auch Mitarbeitende von Apotheken, Spitex, Logopädie und Ergotherapie.

Neu stehen die über das Kantonsgebiet verteilten Impfzentren ab Mai auch für die Impfgruppe O offen, die 16- und 17-Jährige mit Vorerkrankungen umfasst.

Eine Übersicht mit allen Impf-Gruppen sowie mehr Informationen zur Anmeldung gibt es hier.

Nur eine Impfung nach Erkrankung

Die eidgenössische Kommission für Impffragen empfiehlt neu, dass Personen, die bereits eine Covid-19-Erkrankung durchgemacht haben, nur noch eine Dosis mRNA-Impfstoff verabreicht wird.Betroffene sollen die Laborbestätigung oder ein ärztliches Attest zum ersten Impftermin mitbringen, schreibt die Gesundheitsdirektion. Wer die erste Dosis bereits erhalten hat und einen Termin für einen zweiten Pieks hat, soll diesen dennoch wahrnehmen. Dabei muss die Bestätigung einer Covid-19-Erkrankung ebenfalls mitgebracht werden. «Die Zweitimpfung wird gegebenenfalls nicht durchgeführt und eine Impfbestätigung ausgehändigt.»

Die Gesundheitsdirektion empfiehlt allen impfwilligen Zürcherinnen und Zürcher weiterhin, sich auf der Anmeldeplattform zh.ch/coronaimpfung zu registrieren, auch wenn sie einer Impfgruppe angehören, für die noch keine Impftermine freigeschaltet sind. Der Zeitpunkt der Registrierung spielt für den Impftermin keine Rolle. Erst wenn die jeweilige Impfgruppe freigegeben ist, können Termine für die erste und zweite Impfung gebucht werden.

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