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Kantonale Wahlen interessieren in Zürich und Winterthur wenig

Bei den Kantons- und Regierungsratswahlen 2015 betrug die Stimmbeteiligung 32 Prozent. Auch an den Wahlen am Sonntag dürfte die Stimmbeteiligung ähnlich tief sein, so die Prognose der Stadt Winterthur.

21.03.2019 / 18:31 / von: mco
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25,7 Prozent der Stimmberechtigten haben in Winterthur vier Tage vor den Wahlen per Brief abgestimmt. (Screenshot: TELE TOP)

25,7 Prozent der Stimmberechtigten haben in Winterthur vier Tage vor den Wahlen per Brief abgestimmt. (Screenshot: TELE TOP)

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Vier Tage vor den Kantons- und Regierungsratswahlen haben rund ein viertel der Stimmberechtigten in Winterthur gewählt. Laut Thomas Bolleter, Leiter Wahlen/Abstimmungen der Stadt Winterthur werden noch zehn Prozent hinzukommen. Dies würde einer Wahlbeteiligung von etwa 35 Prozent entsprechen. In der Stadt Zürich sind 28 Prozent der Stimmen eingegangen. 

Politexperte Anton Schaller erklärt die tiefe Stimmbeteiligung folgendermassen: «Der Kanton hat an Bedeutung verloren. Die interessanten Aufreger-Themen werden auf nationaler Ebene behandelt».

Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, vor vier Jahren war die Wahlbeteiligung bei den Nationalratswahlen um 15 Prozent höher als die Beteiligung bei den Kantons- und Regierungsratswahlen.

Politexperte Anton Schaller erklärt im Beitrag von TELE TOP, wieso die kantonalen Wahlen nicht interessieren:

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Einspruch
am 23.03.2019 um 06:24
Ich muss Schaller widersprechen. Die Wahlen sind wichtig für den Ständerat. Das Problem ist m.E. eher, dass man die Kandidaten nicht kennt und nicht weiss, wen man da eigentlich wählt. Man kann sich zwar bspw. auf smartvote informieren, doch dies ist vermutlich vielen zu aufwändig.