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Trotz Überschwemmung keine Mückenplage in den Thurauen

Die Niederschläge der letzten Wochen haben vielerorts zu Überschwemmungen geführt. Diese könnten zu einer Mückenplage führen. Für die Thurauen und das Ellikerfeld ist die Gefahr aber gering.

20.07.2021 / 07:08 / von: asl
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Nach wie vor gibt es beim Ellikerfeld keinen Damm, der das Land vor Überflutung schützt. Im Jahr 2006 hatte der Kantonsrat eigentlich beschlossen, dass ein Damm gebaut wird. (Archivbild: KEYSTONE/WALTER BIERI)

Nach wie vor gibt es beim Ellikerfeld keinen Damm, der das Land vor Überflutung schützt. Im Jahr 2006 hatte der Kantonsrat eigentlich beschlossen, dass ein Damm gebaut wird. (Archivbild: KEYSTONE/WALTER BIERI)

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Überschwemmungen können eine Mückenplage auslösen. Denn die Larven der sogenannten Überschwemmungsmücken warten im Boden, bis die Erde mit genügend Wasser überflutet wird. Dann sind die Bedingungen für die Tierchen optimal und sie schlüpfen aus ihren Eiern.

Wegen der Wetterlage der vergangenen Wochen liegt in den Thurauen und im daran angrenzenden Ellikerfeld am Rhein aktuell viel Wasser. Droht da eine Mückenplage? «Die durchschnittlichen Larvendichten sind mit weniger als zehn Larven pro Liter Wasser sowohl im Ellikerfeld als auch im Gebiet Farhau sehr tief», erklärt Wolfgang Bollack, Baudirektionssprecher, gegenüber dem «Landboten».

Der Kanton Zürich hat aktuell keine Massnahmen gegen die Mücken geplant. Bei einer Plage dürfte der Kanton Insektizid einsetzen und Wasser abpumpen.

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