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Klimastreiks in Zürich und Winterthur: Demonstrierende fordern Klimagerechtigkeit

Klimaaktivistinnen und -aktivisten haben am Freitagnachmittag in mehreren Schweizer Städten «Klimagerechtigkeit jetzt!» gefordert. Sie folgten einem internationalen Aufruf der Initiative «Fridays for Future». Den Auftakt machte Zürich, in Winterthur fand ebenfalls ein Streik statt.

24.09.2021 / 16:47 / von: lju/sda
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Nach der Besammlung auf der Polyterrasse führt die bewilligte Route die Teilnehmer des Klimastreiks über den Hirschengraben und das Limmatquai zum Bürkliplatz hinüber. (Bild: TOP REPORTER)

Beim offiziellen Start des Klimastreiks um auf der Polyterrasse bei der ETH Zürich fanden sich ein paar hundert Personen ein. (Bild: TOP REPORTER)

Beim offiziellen Start des Klimastreiks um auf der Polyterrasse bei der ETH Zürich fanden sich ein paar hundert Personen ein. (Bild: TOP REPORTER)

Nach der Besammlung auf der Polyterrasse führt die bewilligte Route die Teilnehmer des Klimastreiks über den Hirschengraben und das Limmatquai zum Bürkliplatz hinüber. (Bild: TOP REPORTER)

Eine Jugendliche sagte zu ihren Kollegen, dass heute immerhin die Titanic nicht mehr sinken könnte – das Eis sei ja schon fast geschmolzen. (Bild: TOP REPORTER)

Eine Jugendliche sagte zu ihren Kollegen, dass heute immerhin die Titanic nicht mehr sinken könnte – das Eis sei ja schon fast geschmolzen. (Bild: TOP REPORTER)

Das Motto der Streikenden in Winterthur: «Alarmstufe Rot». (Bild: zVg/Klimastreik Winterthur)

Das Motto der Streikenden in Winterthur: «Alarmstufe Rot». (Bild: zVg/Klimastreik Winterthur)

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Beim offiziellen Start des Klimastreiks um 15.30 Uhr auf der Polyterrasse bei der ETH Zürich fanden sich ein paar hundert Personen ein – und mit jedem eintreffenden Polybähnchen und Tram wurden es etwas mehr.

«Die Erde kocht vor Wut», hiess es auf einem Plakat. Auf anderen «Klimakiller Nr 1 - Fleisch und Milch», «Stoppt die Ausbeutung» oder «Kurzstreckenflüge nur für Insekten». Eine Jugendliche sagte zu ihren Kollegen, dass heute immerhin die Titanic nicht mehr sinken könnte – das Eis sei ja schon fast geschmolzen.

Nach der Besammlung auf der Polyterrasse führt die bewilligte Route die Teilnehmer des Klimastreiks über den Hirschengraben und das Limmatquai zum Bürkliplatz hinüber.

Am Zürcher Teil des achten globalen Klimastreiks sprach Klimawissenschaftlerin Sonia Seneviratne auf der Polyterrasse zu den Anwesenden: Der Klimawandel finde bereits jetzt statt, dank den Streiks und weiteren Aktionen werde er nun zum ersten Mal auch ernsthaft in der Gesellschaft thematisiert, sagte sie.

Die Stadtpolizei Zürich hat auf Twitter Verkehrsteilnehmer bereits am frühen Nachmittag darauf hingewiesen, dass wegen des bewilligten Klimastreiks sowie des allmonatlichen Velo-Events «Critical Mass» ab 15.30 Uhr «mit diversen Einschränkungen auf Zürichs Strassen zu rechnen» sei.

Betroffener Bauer und Bauarbeiter

Die bewilligte Route führte die Teilnehmenden über den Hirschengraben und das Limmatquai zum Bürkliplatz hinüber. Auf der Quaibrücke legte der Umzug eine Schweigeminute für Opfer der Klimakrise ein, bevor am Ende «zwei direkt betroffene Personen» auftraten, wie es die Organisatoren umschrieben.

Landwirt Georg Klingler wies auf verschiedene Wetterereignisse dieses Jahres hin: «Diese können zwar auch unter normalen Bedingungen vorkommen, sie werden allerdings mit der Klimakrise immer häufiger und unsere Ernährungsversorgung somit immer unsicherer.» Und Bauarbeiter Marius Käch sprach von weiteren «unangenehmen Seiten der Klimakrise» – er zählte «unerträgliche Hitze zum Arbeiten, Sonnenbrand, Übelkeit und Erschöpfung» auf.

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(Video: TOP REPORTER)

Demonstrationszug auch in Winterthurer Innenstadt

In Winterthur ZH zogen am frühen Freitagabend ebenfalls rund 500 Streikende durch die Stadt, wie der Veranstalter «Klimastreik Winterthur» in einer Medienmitteilung schreibt. Das Motto: «Alarmstufe Rot – Klimakrise ist hier und jetzt!» Der Demonstrationszug startete am Neumarkt und  zog via Steinberggasse, oberer Graben, Stadthausstrasse zurück zum Startort.

Weitere Demonstrationen waren unter anderem auch in Bern, Genf, Luzern, Aarau, Herisau und Davos geplant. Klimaaktivistinnen und -aktivisten der Initiative «Fridays for Future» haben auch in andern Ländern zu Kundgebungen aufgerufen. Demonstrationen gab es unter anderem in Berlin und in Dover.

 

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