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Knappe Zustimmung zur Traglufthalle Geiselweid

Die umstrittene Traglufthalle im Freibad Geiselweid in Winterthur hat Chanchen im Gemeinderat durchzukommen. Die zuständige Komission hat knapp Ja gesagt zum Projekt, heisst es in einer Mitteilung.

20.02.2019 / 16:52 / von: mco
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Das Aussenbad vom Geiselweid-Schwimmbad soll mit einer Traglufthalle überdeckt werden. (Srceenshot: Google Maps)

Das Aussenbad vom Geiselweid-Schwimmbad soll mit einer Traglufthalle überdeckt werden. (Srceenshot: Google Maps)

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Die vorberatende Sachkommission des Grossen Gemeinderats unterstütze den Kreditantrag für die Überdachung des Olympiabeckens im Freibad Geiselweid mit einer Traglufthalle. Dies habe die Kommission mit einer knappen Mehrheit an ihrer letzten Sitzung am Montag beschlossen, heisst es in einer Mitteilung des BSKK (Kommission für Bildung, Sport & Kultur).

Der Bedarf an zusätzlicher gedeckter Wasserfläche sei grundsätzlich unbestritten. Im Zusammenhang mit dem Bevölkerungswachstum sei mit einem weiteren Anstieg der Nachfrage zu rechnen. Ein zweites Hallenbad sei in Winterthur ein klares Bedürfnis der Bevölkerung, heisst es in der Mitteilung weiter. 

Die Traglufthalle wird eine Lebensdauer von 15 Jahren haben und soll über eine lichtdurchlässige Folie verfügen, die gegenüber früheren Produkten einen doppelt so hohen Dämmwert erreicht. Mit dem Kauf von Biogas-Zertifikaten, könne der Wärmebedarf der Traglufthalle vollständig CO2-kompensiert werden. Auf rund eine halbe Million Franken werden die jährlichen Betriebskosten geschätzt. 

Eine Minderheit habe sich aus ökologischen und finanziellen Gründen gegen dieses Projekt ausgesprochen. 

Die weitere Projektplanung sieht die Verabschiedung des Kreditantrags im Grossen Gemeinderat auf den kommenden Montag 25. Februar vor. Aufgrund der Kredithöhe sei keine Volksabstimmung vorgesehen, vorbehältlich des Referendumsrechts.

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