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Konstanzer IS-Rückkehrerin steht vor Gericht

Als 15-Jährige reiste die Konstanzerin, welche auch die An'Nur-Moschee besuchte, 2013 nach Syrien. Ende 2017 wollte sie zurückkehren. Nun wird ihr in Düsseldorf der Prozess gemacht.

16.10.2019 / 10:05 / von: mma
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Die mittlerweile 21-Jährige besuchte auch die Winterthurer An'Nur-Moschee. (Bild: Archiv/RADIO TOP)

Die mittlerweile 21-Jährige besuchte auch die Winterthurer An'Nur-Moschee. (Bild: Archiv/RADIO TOP)

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Vor etwas mehr als einem Jahr wurde die Konstanzerin am Flughafen von Düsseldorf festgenommen. Sie wurde Ende 2017 von türkischen Sicherheitskräften aufgegriffen und an Deutschland ausgeliefert. Vier Jahre, nachdem die damals 15-Jährige via Stuttgart und Türkei nach Syrien reiste. Seit nun mehr als einem Jahr sitzt sie nun in Untersuchungshaft. Am Mittwoch wird ihr nun in Düsseldorf der Prozess gemacht. Der mittlerweilen 21-Jährigen wird vorgeworfen, Mitglied der Terrormiliz IS gewesen zu sein und Kriegsverbrechen gegen das Eigentum, Menschenhandel und Freiheitsberaubung begangen zu haben, schreibt das «St.Galler Tagblatt».

Die Konstanzerin war damals die erste Jugendliche, die ausreiste, um sich dem IS anzuschliessen. Die junge Frau stand zu jenem Zeitpunkt im Kontakt mit deutschen sowie auch der Schweizer Salafisten. Sie besuchte ebenfalls die Winterthurer An’Nur-Moschee, die 2017 geschlossen wurde.

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