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KSW eröffnet nach fünf Jahren Bauzeit seinen Neubau

Nach fünf Jahren Bauzeit feiert das Kantonsspital Winterthur die Eröffnung von seinem 13-stöckigen Neubau. In Zukunft sollen dort mehr Menschen behandelt werden können. Eigentlich sollte der Anlass mit einem grossen Fest gefeiert werden, wegen Corona findet die Eröffnung im kleinen Rahmen statt.

21.01.2022 / 17:57 / von: eka
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Der neu eingeweihte Betten- und Operationstrakt ersetzt das bestehende Hochhaus. Nach 55 Betriebsjahren wird es abgerissen. (Bild: TOP-Medien)

Der neu eingeweihte Betten- und Operationstrakt ersetzt das bestehende Hochhaus. Nach 55 Betriebsjahren wird es abgerissen. (Bild: TOP-Medien)

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Im Beitrag von TELE TOP erklärt Gesundheitsdirektorin, Natalie Rickli, welche Bedeutung der Neubau für den Kanton Zürich hat:

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Die Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli eröffnet den Neubau des Kantonsspitals Winterthur (KSW) mit dem Durchschneiden des Bandes. Nach rund zehn Jahren Planungs- und Bauzeit ist der Neubau fertig. Für die Regierungsrätin setzt der Neubau ein wichtiges Zeichen, dass die Patientinnen und Patienten des KSW auch in Zukunft weiterhin eine gute medizinische Versorgung erhalten.

Zudem zeige die demographische Entwicklung, dass in Zukunft 16 Prozent mehr stationäre Aufenthalte nötig werden. Weil die Menschen immer älter werden und tendenziell an mehr Krankheiten leiden. Damit das Kantonsspital in Zukunft dagegen gewappnet sei, ist im 13-stöckigen Neubau die modernste Technologie eingebaut. So können bei der gleichen Kapazität des ehemaligen Bettenhaus, mehr Menschen behandelt werden.

Gebärende, Kinder und Zusatzversicherte profitieren am stärksten vom Neubau. Mit der Klinik für Neonatologie und Geburtshilfe hat das KSW eines der wenigen spezialisierten Perinatalzentren.

Rund 3’800 Personen arbeiten im Kantonsspital, erklärt Stadtpräsident Michael Künzle. Weiter meint er: «Die Bevölkerung und das KSW haben eine grosse Verbindung.» Darum sei die Stadt auch interessiert, dass das Spital sich immer weiterentwickelt.

Für das Spitalpersonal beginnt jetzt der Umzug. Am 4. Februar kommen dann die ersten Patientinnen und Patienten in das neue Gebäude.

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Heidi Meichtry-Moser
am 23.01.2022 um 09:35
Das KSW ist eine öffentlich rechtliche Institution, wird also durch Steuergelder finanziert. Weshalb steht dann das neue Bettenhaus vorwiegend den Zusatzversicherten zur Verfügung. Die Grundversicherten müssen sich dann mit den Zimmern im alten Betternhaus zufrieden geben, diese lassen in Bezug auf die sanitären Installationen mehr als zu wünschenb übrig. Wie ist das jetzt mit den Parolen der PolitikerInnen: "Wir wollen keine Zweiklassenmedizin!". Was ist denn diese (neue) Ausrichtung des KSW anderes? Eine offizielle Stellungnahme der Verantwortlichen wäre wünschenswert und angebracht!
Herbert
am 22.01.2022 um 10:59
Die einen halten den Bändel die andern bezahlens...
Heidi Meichtry-Moser
am 22.01.2022 um 09:18
Was heisst das: "Gebärende und ZUSATZVERSICHERTE profitieren am Meisten vom Neubau"?Steht dieser den Allgemein-Versicherten nicht zu? Wie ist das mit den Versicherungen der PolitikerInnen: "Wir wollen keine Zweiklassenmedizin"? DAS IST DOCH ZWEIKLASSENMEDIZIN!