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KSW-Testzentrum kann zweite Corona-Welle vorerst bewältigen

Die hohen Corona-Fallzahlen haben das Testzentrum beim Winterthurer Kantonsspital in den vergangenen Wochen ziemlich gefordert. Durch den Ausbau zum winterfesten Testzentrum und eine Optimierung der Prozesse könne die zweite Corona-Welle jedoch bewältigt werden.

29.10.2020 / 17:43 / von: lpe
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Empfangen werden die Patienten vom Sicherheitspersonal welches die Belegung in den Innenräumen koordiniert. (Bild: RADIO TOP)

Empfangen werden die Patienten vom Sicherheitspersonal welches die Belegung in den Innenräumen koordiniert. (Bild: RADIO TOP)

An der Anmeldestelle werden die Kontaktdaten der Personen aufgenommen. (Bild: RADIO TOP)

An der Anmeldestelle werden die Kontaktdaten der Personen aufgenommen. (Bild: RADIO TOP)

Bei einem Abklärungsgespräch werden mögliche Kontakte oder Ansteckungsorte besprochen. (Bild: RADIO TOP)

Bei einem Abklärungsgespräch werden mögliche Kontakte oder Ansteckungsorte besprochen. (Bild: RADIO TOP)

In einem separaten Container werden die nötigen Abstriche für die Untersuchung im Labor genommen. (Bild: RADIO TOP)

In einem separaten Container werden die nötigen Abstriche für die Untersuchung im Labor genommen. (Bild: RADIO TOP)

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Weisse Zelte, rote Container und diverse Informationstafeln, so sieht das Testzentrum beim Winterthurer Kantonspital KSW derzeit aus. Im winterfesten Ausbau des Zentrums warten die Patienten neu in Zelten auf ihr Abklärungsgespräch und den folgenden Abstrich um allfällige Corona-Viren nachweisen zu können.

Zweihundert Corona-Tests pro Tag

Derzeit kann das Testzentrum rund zweihundert Personen pro Tag testen und innerhalb von 24 Stunden über jeweilige Testresultate informieren. In den letzten Wochen mussten aber teilweise bis zu dreihundert Corona-Tests pro Tag durchgeführt werden. Eine solche Überlastung sei langfristig problematisch, meint Urs Karrer, Chef-Infektiologe des Kantonsspitals Winterthur gegenüber RADIO TOP. Dann verzögere sich die Bearbeitungszeit der einzelnen Tests und die Ansteckungsketten könnten nicht frühzeitig unterbrochen werden. Damit würde das Virus nicht genügend effizient eingedämmt, sagt der Experte weiter.

Er appelliert daher an die Bevölkerung, verschiedene Test-Angebote zu nutzen. Die erste Anlaufstelle sollte der Hausarzt oder die Hausärztin sein. Wenn diese keine Kapazität hätten, könnten Tests in den Apotheken bald weiterhelfen und natürlich können sich allfällige Patienten auch bei den unterschiedlichen Testzentren weiterhin ohne Anmeldung testen lassen.

Prozessoptimierung und klare Abläufe

Wer aber längere Wartezeiten verhindern möchte, könne sich Online für die Abklärung und den Test anmelden. Beim Testzentrum werden die Personen von Sicherheitspersonal empfangen, das koordiniert die Personenzahl in den Innenräumen. Danach warten die Personen im Wartezelt bis Sie an der Reihe sind.

Es folgt die Anmeldestelle wo die Kontaktdaten aufgenommen werden, danach werden in einem zusätzlichen Container Abklärungsgespräche durch das Gesundheitspersonal durchgeführt. Erst am Ende werden an einer weiteren Station die nötigen Abstriche genommen.  

Einen Rundgang durch das Testzentrum beim Winterthurer Kantonsspital gibt es im Beitrag von RADIO TOP:

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