Pull down to refresh...
zurück

KSW verliert drei Top-Mediziner

Am Kantonsspital Winterthur kommt es zu einem Wechsel in der Klinik für Orthopädie und Traumatologie. Gleich drei renommierte Kaderärzte verlassen das Spital – darunter ist auch der Klinikleiter. Die drei befreundeten Mediziner machen sich selbstständig.

12.01.2021 / 16:13 / von: mma/rof
Seite drucken Kommentare
0
Gleich drei Kaderärzte verlassen das KSW. (Symbolbild: KEYSTONE)

Gleich drei Kaderärzte verlassen das KSW. (Symbolbild: KEYSTONE)

0
Schreiben Sie einen Kommentar

In der Klinik für Orthopädie und Traumatologie am Kantonsspital Winterthur (KSW) kommt es gleich zu mehreren personellen Veränderungen. Der Klinikleiter und zwei Chefärzte werden das KSW per Ende Juli 2021 verlassen, weil sie sich gemeinsam selbständig machen. Dies geht aus einer Mitteilung des KSW vom Dienstag hervor. Die orthopädische und notfallchirurgische Versorgung der Region bleibe jedoch gewährleistet.

Bei den drei Kaderärzten, die das KSW verlassen, handelt es sich um Klinikleiter und Chefarzt der Kniechirurgie Peter Koch, Fabian Kalberer, Chefarzt der Hüftchirurgie, und Markus Pisan, Chefarzt der Schulterchirurgie. Die drei Chefärzte werden auf Anfang August 2021 eine orthopädische Gemeinschaftspraxis gründen, die in der Privatklinik Lindberg eingemietet ist. Sie werden dort auch als Belegärzte tätig sein, heisst es weiter.

Die Gründe für den Abgang der TOP-Chefärzte – im Beitrag von TELE TOP:

video

Fokussierung auf klinische Tätigkeit

Peter Koch machte in einem Mediengespräch vom Dienstag deutlich, dass er und seine Kollegen die vergangenen Jahre sehr gerne am KSW gearbeitet und die Klinik für Orthopädie und Traumatologie aufgebaut hätten. Die Arbeit sei jedoch «immer belastender» geworden. Daher würden die drei langjährigen, befreundeten Ärzte für die verbleibenden rund zehn Berufsjahre nochmals etwas Neues wagen und sich mit der Selbständigkeit auf eine klinische Tätigkeit fokussieren.

Um Missverständnissen vorzubeugen, machte Peter Koch klar, dass die drei von der Klinik Lindberg weder abgeworben wurden noch dort angestellt seien, sondern einfach eine Praxis als selbstständige Unternehmer betreiben würden.

 

 

Beitrag erfassen

Keine Kommentare