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Last-Minute-Deal verhindert Funkloch in Winterthurer Stadtmitte

Fast wären drei Winterthurer Quartiere ohne Empfang dagestanden. In letzter Minute haben sich die Swisscom und private Eigentümer einer Liegenschaft an der Bleichestrasse auf einen Deal verständigen können. Auch die Mieter profitieren.

01.12.2020 / 08:28 / von: mma
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Der Vertrag wurde um zwei Jahre verlängert. (Symbolbild: KEYSTONE/PETER KLAUNZER)

Der Vertrag wurde um zwei Jahre verlängert. (Symbolbild: KEYSTONE/PETER KLAUNZER)

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Fast hätte es ein Funkloch mitten in der Stadt Winterthur gegeben. Rund 2'000 Swisscom-Kunden in den Quartieren Blumenau, Hinterwiesli und teils auch im Neuwiesen wären ohne Empfang dagestanden. Dies, weil die Swisscom am 17. November eigentlich ihre 4G-Antenne auf dem Hausdach eine Liegenschaft an der Bleicherstrasse hätte abstellen müssen. Der Standortvertrag lief aus. Ein Last-Minute-Deal mit den Hausbesitzern konnte dies allerdings abwenden, berichtet der «Landbote». Zwei weitere Jahre darf die Antenne vom Dach des Hauses funken.

Die Hausverwaltung hatte den Mietern der neuen Attika-Wohnungen eigentlich versprochen, dass die Antenne verschwindet. Warum kam es trotzdem zum Deal? Am Geld liegt es nicht. Laut der Eigentümer bleibe die Miete der Swisscom gleich. Es ging mehr um den Quartiergedanken. Darum haben die Hauseigentümer mit den Wohnungsmietern ihrerseits einen Deal ausgehandelt. Neu fliesst die Swisscom-Miete hauptsächlich an sie.

Für die Swisscom ist der Aufschub ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk. Die Sorgenfalten werden aber nicht unbedingt weniger. Denn der Mobilfunkriese braucht immer noch einen neuen Standort für seine Antenne. Es dauere mindestens anderthalb Jahre, ehe ein neuer Standort evaluiert, genehmigt und umgesetzt werde, heisst es in einer Mitteilung der Swisscom.

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Guido Cavalet
am 01.12.2020 um 14:33
Die Dauer einer Neuevaluation für Antennen verstehe voll und ganz. Der Vertrag wurde aber schon vor x-Jahren gekündigt und es scheint fast so dass die Swisscom einfach auf ein Chlausgeschenk gewartet hätte, was zwar temporär eingetroffen aber wohl kaum die Lösung ist. Bei Winterthur als 6. grösste Stadt der CH sollte das eigentlich nicht passieren.