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Medizinischer Notfall zieht nicht: Raser muss Billet abgeben

Ein Raser hat sich vor dem Winterthurer Bezirksgericht mit einem medizinischen Notfall verteidigt. Der Mann wurde im Sommer auf der A7 mit 220 Stundenkilometern statt der erlaubten 120 geblitzt. Das Gericht hat ihn zu einem Jahr bedingter Freiheitsstrafe verurteilt.

21.02.2020 / 06:15 / von: mle
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Im Spital konnte dem Mann keine Diagnose gestellt werden. (Symbolbild: Pixabay.com/HansMartinPaul)

Im Spital konnte dem Mann keine Diagnose gestellt werden. (Symbolbild: Pixabay.com/HansMartinPaul)

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Ein Thurgauer hat sich am Donnerstag vor dem Winterthurer Bezirksgericht wegen Raserei verantworten müssen. Er wurde im Sommer auf der A7 mit 220 Stundenkilometern statt der erlaubten 120 geblitzt. Als Grund gab er einen medizinischen Notfall an. Er fuhr mit seiner Frau vom Aargau nach Hause nach Frauenfeld. Ab Winterthur habe er enorme Bauchschmerzen bekommen, die immer schlimmer wurden. Er habe nur noch ins Spital nach Frauenfeld gewollt und hätte deshalb aufs Gaspedal getreten.

Wie «Der Landbote» am Freitag schreibt, wurde der Mann trotz glaubhafter Geschichte zu 12 Monaten Gefängnis verurteilt. Antreten muss er die Strafe aber nur, wenn er sich in den nächsten zwei Jahren erneut etwas zu Schulden kommen lässt. Seinen Führerschein musste er ebenfalls abgeben. Er hätte eine andere Variante wählen müssen, so die Richterin. Er hätte auch in Winterthur ins Spital gehen können. 

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Haag Ambros
am 22.02.2020 um 10:43
Das ist eine ganz faule Ausrede.
Bruno
am 21.02.2020 um 09:01
Super gehandelt das Gericht Raser ist und bleibt ein Raser .