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Musikfestwochen feiern die Rückkehrer

Vom 7. bis zum 18. August ist es wieder laut in der Winterthurer Altstadt. Seit längerem ist bekannt, dass AnnenMayKantereit einer der Headliner sein wird. Wer neben den deutschen Überfliegern die Steinberggasse zum Tanzen bringen wird, verraten RADIO TOP und TOP ONLINE.

20.03.2019 / 04:00 / von: mma
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Die Winterthurer Musikfestwochen präsentieren ihr diesjähriges Line Up exklusiv auf RADIO TOP. (Bild: ZVG Musikfestwochen/Stefan Stammbach)

Die Winterthurer Musikfestwochen präsentieren ihr diesjähriges Line Up exklusiv auf RADIO TOP. (Bild: ZVG Musikfestwochen/Stefan Stammbach)

Bereits länger bekannt ist die Rückkehr von AnnenMayKantereit auf die Mfw-Bühne. (Bild: ZVG Musikfestwochen/Martin Lamberty)

Bereits länger bekannt ist die Rückkehr von AnnenMayKantereit auf die Mfw-Bühne. (Bild: ZVG Musikfestwochen/Martin Lamberty)

Auch am Samstag stehen Rückkehrer auf der Bühne: Madrugada waren schon vor elf Jahren in Winterthur zu Gast. (Bild: ZVG Musikfestwochen)

Zach Gordon alias Beirut wird am Sonntag das Publikum mit seinem Balkan-Folk begeistern. (Bild: ZVG Musikfestwoche)

Zach Gordon alias Beirut wird am Sonntag das Publikum mit seinem Balkan-Folk begeistern. (Bild: ZVG Musikfestwoche)

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Die ersten und die letzten Schritte: Mit Madrugada und AnnenMayKantereit kehren 2019 zwei Bands an die Winterthurer Musikfestwochen zurück, mit welchen das Festival ganz besondere Erinnerungen teilt. Zusammen mit Beirut, Alice Phoebe Lou, Nothing But Thieves, Emilie Zoé und unzähligen internationalen und einheimischen Entdeckungen zeichnen sie das zusammengestellte Programm aus. Neun von zwölf Tagen sind kostenlos.

Der erste Abend des Hauptwochenendes gehört AnnenMayKantereit. 2014 spielten sie als Strassenmusik-Band-Geheimtipp einen ihrer ersten Schweizer Festival-Gigs auf der Kirchplatzbühne. Nun kehren die Kölner als eine der aktuell erfolgreichsten deutschen Bands an die Musikfestwochen zurück – mit ehrlich handgemachter Musik, gefüllt mit Chanson-, Gypsy-, Gospel-, Folk- und Blues-Elementen. Und natürlich mit dem einzigartig-rustikalen Timbre von Sänger Henning May. Damit die Rückkehr rundum schön wird, haben die Jungs bei der Kuratierung des Abends mitgeholfen. Die Einladung ging an Alice Phoebe Lou. Die musikalische Reise der südafrikanischen Singer-Songwriterin ist ein nie endendes Abenteuer zwischen Freiheit, Weiblichkeit und Selbstbestimmung. Ihre Stimme ist fein. Zuerst. Dann holt sie aus, wird rau, bestimmt und springt munter zwischen Oktaven – was ihr völlig zu recht Vergleiche mit Leslie Feist oder Kate Bush einbringt. Eröffnet wird der 16. August 2019 von der australischen Fusion-Pop-Surf-Band Ocean Alley.

Der Samstag steht im Zeichen von Madrugada. Die Norweger waren bereits 2008 zu Besuch an den Musikfestwochen. Kurz nach ihrem Konzert an der Steinberggasse löste sich die norwegische Ausnahme-Alternative-Rockband auf. Nun kehren Madrugada im Rahmen ihrer Reunion-Tour am 17. August zurück nach Winterthur. Es ist das einzige Sommerkonzert der Norweger in der Schweiz. Ein Moment für die Musikfestwochen-Geschichtsbücher.

Begleitet werden Madrugada von Nothing But Thieves, einer der erfolgreichsten britischen Newcomer-Bands der letzten Jahre. Der herausragende Live-Act überzeugte als Tour-Support von Muse und jongliert mit opulenten Melodien, lauten Gitarren und Falsett-Gesang. Eröffnet wird der Abend von Emilie Zoé, die an den Swiss Music Awards 2019 als «Best Act Romandie» ausgezeichnet wurde. Die Neuenburgerin besticht mit zurückhaltender und gleichzeitig durchdringender Stimme, roher und direkter Instrumentierung und minimalistisch bis ausufernd arrangierten Lo-Fi-Songs.

Am letzten Festivaltag, am 18. August 2019, übernimmt Zach Gordon das Zepter. Er ist Kopf, Sänger, Trompeter und Ukulelist. Er ist Beirut. Der Amerikaner verführt mit Balkan-Folk mit Mariachi- Elementen, Barock- und Indie-Pop. Stets elegant und schwelgerisch entlässt der Kapellmeister die alten Synthesizer, die Farfisa-Orgel, die Trompete und das Piano in Ohr und Herz. Mit wem Gordon die Steinberggasse am Abschlussabend teilen wird, geben die Musikfestwochen in den kommenden Wochen bekannt.

Mehr als 60 Bands im Gratisprogramm

Das neuntägige kostenlose Programm bietet mit dem Space-Disco-Kollektiv Golden Dawn Arkestra (US), dem feministischen Rap-Kollektiv Reykjavíkurdætur (ISL), dem Electronic-Dance-Irrsinn Kid Simius (ESP), dem Mittelstands-Rapper Goldroger (DE), Super-Souler Lee Fields & The Expressions (US), dem Turkish-Psych-Pop-Act Derya Yildirim & Grup Şimşek (TR/EU) viele Leckerbissen. Dazu kommen Musikfestwochen-Büro-Geheimtipps wie Singer-Songwriterin Cat Clyde (CAN) oder die Indie-Band Another Sky (UK).

Auch ihrer Überzeugung in Sachen Schweizer Musik bleiben sich die Musikfestwochen treu – unter anderem mit Black Sea Dahu aus Luzern, Sirens of Lesbos aus Bern, The Two aus Lausanne oder Cyril Cyril aus Genf. Die Hälfte aller Auftrittsmöglichkeiten wird an Schweizer Musikerinnen und Musiker vergeben.

Weitere Bands werden in den kommenden Wochen kommuniziert. Darunter auch das Line-up der legendären Winti Night, die Acts aller Nachwuchsplattformen und das Rahmenprogramm für Jung und Alt. Insgesamt spielen an den Musikfestwochen während 12 Tagen auf fünf Bühnen über 70 Acts – die meisten davon im kostenlosen Programm.

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