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Nationalrat stockt Mittel für Bahninfrastruktur weiter auf

Der Ständerat hat das Budget für den Ausbau des Bahnnetzes bereits aufgestockt. Die Verkehrskommission des Nationalrats (KVF) will 69 Millionen Franken drauflegen. Sie beantragt, die Bahnhöfe Winterthur Grüze Nord und Thun Nord in die Vorlage aufzunehmen.

14.05.2019 / 16:50 / von: sbr/sda
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Der Bahnhof Grüze in Winterthur soll auch in die Vorlage aufgenommen werden. (Bild: commons.wikimedia.org/Fundriver)

Der Bahnhof Grüze in Winterthur soll auch in die Vorlage aufgenommen werden. (Bild: commons.wikimedia.org/Fundriver)

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Der Entscheid fiel mit 17 zu 5 Stimmen respektive 16 zu 6 Stimmen, wie die Parlamentsdienste am Dienstag mitteilten. Nach Ansicht der Kommission weisen beide Areale anhaltend hohe Wachstumsprognosen für Bevölkerung und Arbeitsplätze aus. Das führe zu zusätzlicher Mobilität und erhöhten Anforderungen an die Verkehrsinfrastruktur in den betreffenden Gebieten. Mit ihrem Entscheid will die Kommission eine sinnvolle Weiterentwicklung der beiden Agglomerationen ermöglichen.

Das Investitionsvolumen des Ausbauschritts 2035 würde damit 12,89 Milliarden Franken betragen. Der Ständerat hatte das Budget für die Bahninfrastruktur bereits um über 900 Millionen Franken aufgestockt. Er beschloss unter anderem, die Projektierung des Durchgangsbahnhofs Luzern und das Herzstück der trinationalen S-Bahn Basel in die Vorlage aufzunehmen. Zudem soll zwischen Neuenburg und La Chaux-de-Fonds eine Direktverbindung gebaut werden.

Die Nationalratskommission hiess die Vorlage des Bundesrats und die Ergänzungen des Ständerats vorbehaltlos gut. In der Gesamtabstimmung nahm sie die Vorlage einstimmig an. Diese kommt voraussichtlich in der Sommersession in den Nationalrat.

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