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Naturteiche statt Reservoir: Winterthur fördert die Biodiversität

Die Stadt Winterthur schafft zwei neue Lebensräume für Insekten, Wasserschnecken und Frösche. In der Baugrube des zurückgebauten Wasserreservoirs Wolfensberg sind zwei Weiher entstanden, welche das Gebiet ökologisch aufwerten sollen.

12.08.2019 / 11:21 / von: sda/mma
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Die Stadt legte zwei 80 beziehungsweise 20 Quadratmeter grosse Naturteiche an. (Bild: Stadt Winterthur)

Die Stadt legte zwei 80 beziehungsweise 20 Quadratmeter grosse Naturteiche an. (Bild: Stadt Winterthur)

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Stadtwerk Winterthur hatte das sanierungsbedürftige Wasserreservoir Wolfensberg im Oktober 2018 ausser Betrieb genommen. In diesem Frühjahr wurde es dann zurückgebaut, wie die Stadt Winterthur am Montag in einer Mitteilung schreibt. Durch diesen Rückbau entstand eine grosse Grube im Erdreich.

Diese Grube nutzte die Stadt, um zwei 80 beziehungsweise 20 Quadratmeter grosse Naturteiche anzulegen. Die Weiher sind jeweils zwischen einem und einem halben Meter tief. Sie werden in einem «wechselfeuchten Regime geführt», wie die Stadt schreibt. Der Rückbau des Reservoirs und der Bau der Teiche kosteten rund 33'000 Franken.

Das Wasserreservoir Wolfensberg war 1937 im Zusammenhang mit dem Schwimmbad erstellt worden. In den Sechzigerjahren übernahm die städtische Wasserversorgung das Reservoir und versorgte es über ein Stufenpumpwerk im Schwimmbad Wolfensberg.

Die erhöhte Lage des in die Jahre gekommenen Reservoirs auf dem Wolfensberg ergab aber zu wenig Wasserdruck, weshalb es ausser Betrieb genommen wurde. Das Stufenpumpwerk im Schwimmbad wurde durch eine Druckerhöhungsanlage ersetzt. Dadurch kann die Kundschaft künftig in diesem Gebiet ohne Reservoir mit Wasser versorgt werden.

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Riethmann
am 13.08.2019 um 13:35
einfach super toller Beitrag zum Naturschutz