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Neue Brücke beim Bahnhof Winterthur Grüze

Die Winterthurer Bevölkerung stimmt am 29. November über die «Querung Grüze» ab. Dieses Projekt sieht eine 400 Meter breite Brücke vor, die vor allem für die Stadtbusse und Fahrradfahrer vorgesehen ist. Das Projekt kostet 62,5 Millionen Franken, wobei fünf Millionen zulasten der Winterthurer Steuerzahler fallen.

27.10.2020 / 20:03 / von: cst/asl
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Das Projekt «Querung Grüze» soll die Verbindung zwischen Neuhegi und Grüze gewährleisten. (Visualisierung: Stadt Winterthur)

Das Projekt «Querung Grüze» soll die Verbindung zwischen Neuhegi und Grüze gewährleisten. (Visualisierung: Stadt Winterthur)

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Das Projekt «Querung Grüze» soll die Verbindung zwischen Neuhegi und Grüze gewährleisten. Zudem soll der Bahnhof Grüze so zu einer Drehscheibe des öffentlichen Verkehrs werden.

Bis im Jahr 2045 soll zudem ein weiterer Bahnhof «Grüze Nord» gebaut werden. Dadurch erhielten die Quartiere Neuhegi und Grüze einen besseren Anschluss nach Zürich. Dann würden pro Stunde bis zu acht Züge nach Zürich verkehren.

Gegenstimmen kritisieren vor allem, dass der Individualverkehr nicht dabei berücksichtigt wird. Eine direkte Anbindung der Hauptverkehrsachse mit Zugang zur Autobahnauffahrt Oberwinterthur wird in dem Brückenprojekt nicht miteingeschlossen. Des Weiteren fehle ein Konzept für die Fahrradfahrer, da die Rampe auf die Brücke sehr steil sei.

Der Stadtrat weist diese Forderungen zurück und gibt an, dass solche Projekte in Bearbeitung seien. Am 29. November wird Winterthur über die «Querung Grüze» abstimmen.

Welche Argumente die Pro- und Contra-Seite haben, im Beitrag von TELE TOP:

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Hans Locher
am 29.10.2020 um 17:23
Zu Herrn Reinhard im TV-Beitrag. Eine Umfahrungsstrasse mit Tunnel, welche neben einem neuen Schulhaus beginnen soll und im eben erst erstellten Rückhaltebecken enden soll, ist keine akzeptable Lösung für die Bewohner von Hegi. Das Naherholungsgebiet Hegmatten wird intensiv genutzt von der Bevölkerung in Hegi, Oberi und Wiesendangen. Diese darf nicht durch eine neue Strasse im Grünen zerstört werden.