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Neue Strategie bei Online-Prüfungen: ZHAW will Studierende per Video überwachen

Onlineprüfungen an der ZHAW sollen in Zukunft mit einer Software aufgezeichnet werden. Davon verspricht sich die Fachhochschule mehr Fairness. Die studierenden haben gemischte Gefühle.

28.04.2021 / 18:47 / von: mma
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Die ZHAW will mit einer neuen Software mehr Fairness garantieren. (Bild: TOP ONLINE Archiv/ZHAW)

Die ZHAW will mit einer neuen Software mehr Fairness garantieren. (Bild: TOP ONLINE Archiv/ZHAW)

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Die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) will die Prüfungen trotz Pandemiebedingungen fairer machen. Dies soll mittels Videoüberwachung geschehen, wie der «Landbote» berichtet.

Wie die Zeitung schreibt, werden die Fernprüfungen wie bisher durchgeführt, sofern eine ordnungsgemässe Abwicklung sichergestellt werden könne. Andernfalls werde das Prüfungsgeschehen an eine Aufsichtsperson übertragen und von dieser live beaufsichtigt. Falls dies nicht möglich sei, soll die Prüfung mit Bild und Ton aufgezeichnet und danach automatisiert analysiert werden.

Hier kommt die Software namens «Proctorio» ins Spiel. Die Software könne sogar einen Raumscan durchführen, um unerlaubte Hilfsmittel festzustellen. Auch soll die Applikation verhindern, dass Studierende während der Prüfung andere Programme auf dem Computer nutzen.

Grund für diesen Schritt sei gemäss der Hochschule, dass es im letzten Semester wegen fehlender Kontrolle und mogelnder Studierender zu einer Rekordflut von Disziplinarverfahren kam.

Wie die Studierenden auf diesen Schritt reagieren – im Beitrag von RADIO TOP:

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Studierende haben gemischte Gefühle

Timur Erhan, Präsident der Studentenvereinigung der ZHAW, befürwortet den Schritt teilweise. Man sei kritisch eingestellt, arbeite aber mit der Schule zusammen, damit dies sauber ablaufe, erklärt Erhan gegenüber RADIO TOP. Bezüglich des Raumscans hat Erhan Bedenken. Das sei ein grosser Einschnitt in die Privatsphäre.

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